Amicale Steinsel als Zweiter und der mit 0,5 Zähler zurückliegende T71 Düdelingen stritten am letzten Spieltag der Zwischenrunde noch um ihre Endplatzierungen. Verdikt: Düdelingen ist Zweiter, Steinsel ist Dritter.T71 gewann nach Verlängerung. Es war übrigens nach Ettelbrück – Bartringen das zweite Spiel in der Zwischenrunde, wo für die Ermittlung des Siegers eine Zusatzschicht benötigt wurde. In den vier Vergleichen der Meisterschaft mit Steinsel behielt demnach Düdelingen vier Mal die Oberhand.
Versöhnlich
Die Vorstellungen in Auswärtsspielen von Ettelbrück (ohne Ami Scott) und Bartringen waren nicht gerade berauschend. Folgerichtig ging man leer aus. Für Etzella war es nach Steinsel eine zweite Niederlage in Folge, für Sparta sogar eine vierte Pleite in Serie, davon drei mit dem kleinstmöglichsten Abstand von einem Korbpunkt. Somit gab es für die im Titelrennen ausgeschiedenen Contern (gegen Ettelbrück) und Musel Pikes (gegen Bartringen) einen einigermaßen noch versöhnlichen Abschluss.Herren, Titelgruppe:
Musel Pikes – Bartringen 88:87
Düdelingen – Steinsel
n.V. 94:86
Contern – Ettelbrück 83:75
Abschlusstabelle
Zwischenrunde:
1. Ettelbrück 10 33,5
2. Düdelingen 10 33,0
3. Steinsel 10 32,5
4. Bartringen 10 29,0
5. Contern 10 28,0
6. Musel Pikes 10 26,5
So geht’s weiter:
Final Four, Halbfinalen:
Spiel 1:
Donnerstag, 13. Mai:
18.00 Bartringen – Ettelbrück
19.00: Steinsel – Düdelingen
Spiel 2:
Sonntag, 16. Mai:
18.00: Ettelbrück – Bartringen
19.00: Düdelingen – Steinsel
Evtl. Entscheidungsspiel:
Samstag, 22. Mai:
20.30: Ettelbrück – Bartringen*
20.30: Düdelingen – Steinsel
* unter Vorbehalt
In den Halbfinalen des Final Four bestreiten die schlechter platzierten Mannschaften das erste Spiel vor heimischer Kulisse, demnach der Vierte Bartringen gegen den Ersten Ettelbrück und der Dritte Steinsel gegen den Zweiten Düdelingen.
Los geht es am Donnerstag. Danach haben die besser klassierten Mannschaften das Heimrecht fürs zweite Spiel (am Sonntag) und für ein eventuelles Entscheidungsspiel (am drauffolgenden Samstag). In den Sporthallen von Ettelbrück und Düdelingen werden also die Endspielpartner um die Meisterkrone ermittelt. Die Schatzmeister dieser beiden Vereine dürfen sich bereits jetzt über einen Geldsegen freuen.
Ob aber dieses famose Heimrecht auch in sportlicher Hinsicht wirklich ein so wichtiger Heimvorteil bedeutet, mag angezweifelt werden. In den beiden letzten Meisterschaften lief es nämlich in die zwei Richtungen. In den Halbfinalen der Meisterschaft 2008/2009: Der Erste Ettelbrück wurde mit 0:2 vom Vierten Musel Pikes eliminiert, der Zweite Contern qualifizierte sich mit 2:1 gegen den Dritten Düdelingen. Und in den Halbfinalen der Meisterschaft 2007/2008: In der Ausweichhalle in Düdelingen eliminierte der Erste Bartringen den Vierten Ettelbrück mit 2:1 und der Zweite Steinsel verlor mit 1:2 gegen den Dritten Musel Pikes.
In welche Richtung es diesmal läuft, mag wohl niemand richtig vorauszusagen. Jeder der vier involvierten Titelaspiranten hat die Chance, sich die Meisterkrone aufs Haupt zu setzen.
Alles beginnt nämlich von vorne. Nun geht es nach 28 Spieltagen (18 in der Qualifikationsphase, 10 in der Zwischenrunde) endlich so richtig zur Sache. Vier Siege sind gefordert, zwei im Halbfinale, zwei im Finale. Dann darf man sich als Meister 2009/10 feiern lassen.
Weitere Resultate
Nationale 3 Herren:
Aufstiegsgruppe:
Schieren – Mamer 89:111
Kehlen – Petingen 68:77
Zu Demaart
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