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RADSPORT / 93. Giro d’Italia: Didier: „Besser könnte es nicht sein“

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Luxemburger Neo-Profi auf Gesamtrang 14 / Nibali vorne

Während Laurent Didier beim 93. Giro d’Italia weiter exzellent platziert ist, hat der Franzose Jérôme Pineau den Sprintstars die Schau gestohlen und als erster Ausreißer eine Etappe gewonnen.

Der Quick-Step-Profi holte sich nach einer 140 km langen Flucht im Sprint einer dreiköpfigen Ausreißergruppe den Sieg auf der fünften Etappe über 162 km von Novara nach Novi Ligure. Die Plätze zwei und drei belegten Pineaus Landsmann Julien Fouchard und der Japaner Yukiya Arashiro. In der Gesamtwertung bleibt der Italiener Vincenzo Nibali vor seinen beiden Landsmännern und Teamkollegen Ivan Basso und Valerio Agnoli in Führung. Das Trio hatte am Mittwoch mit dem Liquigas-Team das Mannschaftszeitfahren über 33 km von Savigliano nach Cuneo gewonnen.

Laurent Didier ist weiter als Gesamt-14. (auf 1:13) exzellent platziert, was er auch einer guten Leistung des Saxo-Bank-Teams im Teamzeitfahren verdankte. Denn trotz ungünstiger Bedingungen verloren Didier und Co. am Mittwoch lediglich 50 Sekunden auf Liquigas. „Wir hatten Pech mit den Witterungsbedingungen“, erklärt der Luxemburger Neo-Profi dem Tageblatt, „ausgerechnet als wir zu Beginn Gastauer bei Tour de Picardie 

Ben Gastauer steigt nach der wohlverdienten Pause – nach Liège-Bastogne-Liège am 25. April – ab heute wieder in den Sattel.
Der Profi von Ag2R nimmt bis Sonntag an der Tour de Picardie teil.
Auf den drei Etappen, die auf die Sprinter zugeschnitten sind, kann Gastauer weitere Rennpraxis zu seinen bisher 34 Renntagen hinzufügen.
Die 18 Mannschaften werden das Rennen heute über 181 km zwischen Boué und Aisne in Angriff nehmen. 
durch die engen Gassen und auf Kopfsteinpflaster fahren mussten, regnete es wie aus Eimern. Die anderen hatten den Regen eher auf dem mehr oder weniger geraden Mittelstück. Also konnten wir mit Platz 9 zufrieden sein, obwohl wir uns vielleicht etwas mehr vorgenommen hatten.“ Dabei musste Laurent Didier in der für ihn doch eher ungewohnten Übung kämpfen, um das Tempo zu halten: „Vor allem als wir nur noch zu sieben waren, wurde es richtig hart, dranzubleiben.“

Gestern dann spürte Didier bereits etwas die Anstrengung, ohne jedoch echte Probleme zu haben. So kam er als 68. mit dem Peloton ins Ziel. „Es ist schnell losgegangen, hat sich dann aber beruhigt“, so Didiers Résumé, „die letzten 35 Kilometer waren dann wieder ziemlich schnell“.

Ansonsten nichts zu vermelden, so dass die Bilanz des Dippachers in seiner ersten großen Rundfahrt nach fast einer Woche durchwegs positiv ausfällt: „Ja, besser könnte es nicht sein. Aber jetzt wird es langsam Zeit, etwas an Boden zu verlieren, um dann zu einem späteren Zeitpunkt des Giro in die ‚Echappées‘ zu kommen“, so Didier abschließend. Gut möglich, dass es bereits heute so weit ist, denn es stehen die ersten schwereren Kletterpartien auf dem Programm. Auf der 172 km langen Etappe von Fidenza Village nach Marina di Carrara am Tyrrhenischen Meer geht es über zwei Berge der 2. und einen der 3. Kategorie.
P.M./sid

Radsport in Zahlen

93. Giro d’Italia, 4. Etappe, Mannschaftszeitfahren über 33 km von Savigliano nach Cuneo: 1. Liquigas 36:37 Minuten, 2. Team Sky 0:13 Minuten zurück, 3. Columbia 0:21, 4. Katjuscha 0:27, 5. Astana 0:38, 6. Cervélo gleiche Zeit, 7. Omega Pharma-Lotto 0:46, 8. Garmin 0:49, 9. Saxo Bank 0:50, 10. Milram 0:57

5. Etappe über 162 km von Novara nach Novi Ligure: 1. Jérôme Pineau (Frankreich/Quick Step) 3:45:59 Stunden, 2. Julien Fouchard (Frankreich/Cofidis), 3. Yukiya Arashiro (Japan/Bouygues Télécom) beide gleiche Zeit, 4. Tyler Farrar (USA/Garmin-Slipstream) 0:04 Minuten zurück, 5. Gregory Henderson (Neuseeland/Sky), 6. Alessandro Petacchi (Italien/Lampre), 7. Graeme Brown (Australien/Rabobank), 8. Andre Greipel (Deutschland/Columbia), 9. Lucas Sebastian Haedo (Argentinien/Saxo-Bank), 10. William Bonnet (Frankreich/Bouygues Télécom) alle g.Z., … 68. Laurent Didier (Luxemburg/Saxo Bank) 0:04

Gesamtwertung: 1. Vincenzo Nibali (Italien/Liquigas) 14:30:03 Stunden, 2. Ivan Basso (Italien/Liquigas) 0:13 Minuten zurück, 3. Valerio Agnoli (Italien/Liquigas) 0:20, 4. Greipel 0:26, 5. Matthew Goss (Australien/Columbia) gleiche Zeit, 6. Alexander Winokurow (Kasachstan/Astana 0:33, 7. Wladimir Karpez (Russland/Katjuscha) 0:39, 8. Richie Porte (Australien/Saxo-Bank) 0:45, 9. David Millar (Großbritannien/Garmin) 0:45, 10. Paolo Tiralongo (Italien/Astana) 0:59, … 14. Didier 1:13, … 25. Cadel Evans (Australien/BMC) 1:59, … 29. Carlos Sastre (Spanien/Cervélo) 2:13.