Dienstag13. Januar 2026

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BASKETBALL: T71 – Amicale wird wiederholt

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Amicale Steinsel kommt „Tribunal d’urgence“ der FLBB mit Pressemitteilung zuvor


Je ein Spiel der Herren und Damen in den Halbfinalen des Final Four sorgte für Diskussionsstoff und endete mit einem Protest der unterlegenen Teams (siehe „T“ vom Montag). Das „Tribunal d’urgence“ der FLBB tagte gestern Abend, der Verband kündigte in einer Pressemitteilung (um 22.16 Uhr) die Beschlüsse für heute Morgen an. Dem kam Amicale Steinsel um 23.05 Uhr zuvor und teilte mit, dass das zweite Halbfinale gegen den T71 Düdelingen wiederholt wird. Dies wiederum bestätigte die FLBB dann um 23.37 Uhr.

Für Reklamationen bei Spielen des Final Four ist eine spezielle Maßnahme in den Regeln vorgesehen. Hier ist nicht mehr das Verbandsgericht oder der Berufungsrat zuständig, sondern einzig und allein ein sogenanntes „Tribunal d’urgence“.

Dieses dreiköpfige Gremium, das spätestens zwei Tage nach dem Austragungsdatum der Begegnung tagen muss, setzt sich im Prinzip zusammen aus dem Verbandsvorsitzenden (oder einem anderen Mitglied des Zentralvorstandes), dem Präsidenten des Verbandsgerichtes (oder einem andern Mitglied des Gremiums) und dem Präsidenten des Berufungsrates (oder einem andern Mitglied des Gremiums). Sein Beschluss, der binnen 24 Stunden mitgeteilt werden muss, gilt als unwiderruflich. Es kann also kein Einspruch eingelegt werden.

Gestern tagte das „Tribunal d’urgence“ in der Besetzung Carlo Kemp (Vizepräsident des Verbandes), Patrick Santer (Präsident des Verbandsgerichtes) und Nicolas Schaeffer (Präsident des Berufungsrates) und musste über zwei Fälle befinden, die laut spezieller Vorschrift spätestens eine Stunde nach Spielende schriftlich dem neutralen Tischkommissar übermittelt werden müssen zwecks sofortiger Weiterleitung an das FLBB-Sekretariat.

Die Proteste

Herren, Spiel zwei vom Sonntag: Düdelingen – Steinsel 82:79. Konsequenz: Mit 2:0 ist Düdelingen fürs Endspiel qualifiziert. Protest eingelegt von Steinsel.

Die Beanstandung: In der 26 bei einer knappen Steinseler Führung fällt in Düdelingen die Anzeigetafel der „24-Sekunden-Uhr“ aus, aber nur auf einer Spielhälfte. Dies war in der Richtung des Steinseler Zielkorbes, womit also die Mannschaft – und nicht der Gegner – während den letzten 14 Minuten bei ihren Angriffsaktionen über keine Zeitangabe mehr verfügte und somit im Vergleich mit Düdelingen sich benachteiligt fühlte. Die Partie endete mit dem knappen Unterschied von drei Korbpunkten.

Entscheidung des „Tribunal durgence“: Spiel wird wiederholt.
Termin könnte laut „T“-Informationen Donnerstag Abend sein. Ein eventuelles Entscheidungsspiel fände wohl wie geplant am Samstag statt.

Damen, Spiel zwei vom Sonntag: Ettelbrück – Esch 85:57. Konsequenz: Derzeitiger Stand im Halbfinale des Final Four 1:1. Protest eingelegt von Esch.

Die Beanstandung: Die FLBB wurde am Samstag von Ettelbrück informiert, dass sich die Ettelbrücker Ausländerin Donovan im Training vom Freitag verletzte und im Spiel gegen Esch durch die Ausländerin Skregno ersetzt wird. In den Regeln ist vorgesehen, dass im Falle eines Spiels vom Wochenende der Bescheid eines Wechsels am Freitag im FLBB-Sekretariat eingehen muss. Mehrheitlich beschloss der Zentralvorstand dem Ettelbrücker Antrag stattzugeben und informierte am Samstag entsprechend beide Vereine. Die Partie endete mit einem Unterschied von 28 Korbpunkten.

Entscheidung des „Tribunal durgence“: Resultat wird validiert.

Spiel 3 wie geplant am Freitag (20.30) in Ettelbrück.
P.W./clc