Dienstag13. Januar 2026

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RADSPORT / Giro d’Italia: Souveräner Sieg von Farrar

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Der US-Amerikaner Tyler Farrar hat die zehnte Etappe des Giro d’Italia gewonnen. In der Gesamtwertung führt weiter der Kasache Alexander Vinokourov. Laurent Didier kam gestern mit dem Hauptfeld ins Ziel und liegt in der Gesamtwertung unverändert auf Platz 19.

Garmin-Fahrer Farrar setzte sich nach 230 km von Avellino nach Bitonto bei einer Massenankunft im Zielsprint ohne Probleme gegen den Italiener Fabio Sabatini durch. Dritter wurde Farrars Anfahrer Julian Dean aus Neuseeland. Für Farrar war es nach seinem Erfolg auf der zweiten Etappe der zweite Tagessieg. Laurent Didier kam mit dem ersten Teil des Hauptfeldes als 47. ins Ziel.

Die Führung in der Gesamtwertung verteidigte der Kasache Alexander Vinokourov, der seit dem Wochenende wieder im Rosa Trikot fährt, erfolgreich. Der australische Weltmeister Cadel Evans mit 1:12 Minuten Rückstand und der Italiener Vincenzo Nibali (1:33) folgen unverändert auf den Plätzen zwei und drei. Didier ist weiter 19. mit 8:01 Minuten Rückstand.

Eine kleine Schrecksekunde gab es allerdings, als der Träger des Weißen Trikots, Richie Porte, 35 Kilometer vor dem Ziel in einen Sturz verwickelt wurde. Didier und Co. brachten ihren Teamkollegen aber wieder rechtzeitig heran. Auf dem überwiegend flachen Teilstück, das die Fahrer auf eine Höhe von maximal 687 m führte, hatte lange Zeit eine dreiköpfige Spitzengruppe das Geschehen bestimmt. Im Hinblick auf die Sprintankunft verschärfte das Feld jedoch das Tempo und beendete 16,8 km vor dem Ziel den Ausreißversuch von Lokalmatador Dario Cataldo, des Franzosen Hubert Dupont und des Briten Charles Wegelis.

Heute erwartet das Feld ein 262 km langes Teilstück von Lucera nach L’Aquila, bei dem über 4.000 Höhenmeter zu überwinden sind. „Das wird sehr hart“, so Laurent Didier, „und aller Wahrscheinlichkeit nach wird es hoch hergehen. Die Fluchtgruppe wird wohl durchkommen, denn die Sprinterteams werden nicht fahren und Astana hat kein Interesse, ein Loch zuzufahren.“ Damit, dass die Leader sich heute schon angreifen, rechnet Didier nicht. Wichtig wird es allerdings sein, dass Saxo Bank einen Fahrer in die Fluchtgruppe rein bekommt. Sich selbst sieht er allerdings nicht als Kandidaten: „Da haben wir andere“, so der Dippacher.

Radsport in Zahlen

93. Giro d’Italia, 10. Etappe über 230 km von Avellino nach Bitonto: 1. Tyler Farrar (USA/Garmin) 5:49:14, 2. Fabio Sabatini (Italien/Liquigas), 3. Julian Dean (Neuseeland/Garmin), 4. Robbie McEwen (Australien/Katjuscha), 5. Robert Förster (Deutschland/Milram), 6. Sébastien Hinault (Frankreich/Ag2r), 7. Andre Greipel (Deutschland/Columbia), 8. Danilo Hondo (Deutschland/Lampre) alle gleiche Zeit, … 47. Laurent Didier (Luxemburg/Saxo Bank) 0:03 Minuten zurück

Gesamtwertung: 1. Alexander Vinokourov (Kasachstan/Astana) 38:59:00 Stunden, 2. Cadel Evans (Australien/BMC) 1:12, 3. Vincenzo Nibali (Italien/Liquigas) 1:33, 4. Ivan Basso (Italien/Liquigas) 1:51, 5. Marco Pinotti (Italien/Columbia) 2:17, 6. Richie Porte (Australien/Saxo Bank) 2:26, 7. Wladimir Karpez (Russland/Katusha) 2:34, 8. Stefano Garzelli (Italien/Acqua & Sapone) 2:47, 9. Damiano Cunego (Italien/Lampre) 3:08, 10. Michele Scarponi (Italien/Androni Gioccatoli) 3:09 … 19. Didier 8:01