Dienstag13. Januar 2026

Demaart Zu Demaart

Headlines

RADSPORT / Giro d’Italia / Didier: „Das Schwerste kommt noch“

RADSPORT / Giro d’Italia / Didier: „Das Schwerste kommt noch“

Jetzt weiterlesen !

Für 0,99 € können Sie diesen Artikel erwerben.

Oder schließen Sie ein Abo ab.

ZU DEN ABOS

Sie sind bereits Kunde?

Garzelli gewinnt Einzelzeitfahren, Arroyo bleibt in Rosa

Stefano Garzelli hat im spektakulären Einzelzeitfahren zum Kronplatz die Oberhand behalten. In der Gesamtwertung führt weiterhin der Spanier David Arroyo (Caisse d’Epargne). Allerdings dürfte die größte Auseinandersetzung noch ausstehen.

Weiter hervorragend hält sich Laurent Didier, der gestern 66. auf 4:47 Minuten wurde. In der Gesamtwertung liegt er auf dem guten 34. Platz (Rückstand 43:23 Minuten). „Ich konnte eigentlich noch etwas Kraft tanken. Immerhin war ich bis 13.00 Uhr im Hotel. Beim Zeitfahren selber orientierte ich mich an der Zeit von Gustav Larsson (der Teamkollege von Didier wurde 62. auf 4:38, d. Red.), um nicht mit letzter Kraft zu fahren“, so Didier.

Aber das spektakuläre Zeitfahren war nicht der letzte Kraftakt, den der Giro den Akteuren abverlangen wird. „Das Schwerste kommt erst noch. Nicht unbedingt weil das Terrain so hart ist, sondern weil der Kampf um die Gesamtwertung nicht beendet ist. Morgen (lies: heute) wird eine harte Etappe und ich bin mir sicher, dass Liquigas noch etwas versuchen wird“, so der Saxo-Bank-Neuprofi. Hauptschwierigkeit ist heute nach 106 km der Passo de Palade (1.523 m). Die Etappe endet nach 173 km in Peio Terme. Morgen wartet dann die letzte Flachetappe, bevor der Giro wieder für zwei Tage in den Bergen verschwindet. Am Sonntag steht das abschließende Einzelzeitfahren in Verona an. khe

Radsport in Zahlen

93. Giro d’Italia, Bergzeitfahren über 12,9 km von St. Vigil auf den Plan de Corones: 1. Stefano Garzelli (Italien/Aqua&Sapone) 41:28 Minuten, 2. Cadel Evans (Australien/BMC) 0:42 Minuten zurück, 3. John Gadret (Frankreich/AG2R) 0:54, 4. Vincenzo Nibali (Liquigas) 1:01, 5. Michele Scarponi (Androni) 1:07, 6. Ivan Basso (alle Italien/Liquigas) 1:10, 7. Rigoberto Uran (Kolumbien/Caisse d’Epargne) 1:36, 8. Alexander Vinokourov (Kasachstan/Astana) 1:37, 9. Dario Cataldo (Italien/Quickstep) 1:41, 10. Evgeni Petrov (Russland/Katusha) 1:46, … 66. Laurent Didier (Luxemburg/Saxo Bank) 4:47

Gesamtwertung: 1. David Arroyo (Spanien/Caisse d’Epargne) 68:32:26 Stunden, 2. Basso 2:27 Minuten zurück, 3. Richie Porte (Australien/Saxo Bank) 2:36, 4. Evans 3:09, 5. Carlos Sastre (Spanien/Cervelo) 4:36, 6. Nibali 4:53, 7. Vinokourov 5:12, 8. Scarponi 5:25, 9. Robert Kiserlovski (Kroatien/Liquigas) 8:57, 10. Damiano Cunego (Italien/Lampre) 9:13, … 34. Didier 43:23