Aus Moskau berichtet „T“-Korrespondentin Sandra Linster
Die Herren konnten sich durch ein 3:1 über Kanada ihren ersten Erfolg sichern. Traian Ciociu fühlte sich fit und konnte wieder seinen gewohnten Platz in der Mannschaft einnehmen. Zwar verlor er noch sein erstes Spiel gegen Hinse, jedoch konnte Michely den Ausgleich für Luxemburg sichern. David Jachec brachte das Team mit seinem ersten Einzelerfolg bei der WM auf die Siegerspur, so dass Ciociu den Sack mit einem 3:0-Erfolg gegen Peter-Paul zumachen konnte. Insgesamt wirkte die Herrenmannschaft bestimmter als in den vorherigen Begegnungen, was aber sicherlich auch damit zusammenhing, dass die Mannschaft aus Kanada wesentlich schwächer war, als noch die Gegner aus der Gruppe, die zum Teil mit drei Spielern aus der Top 200 antraten. Würden die Herren heute gegen Schottland noch einen weiteTEAM-WM
IM ÜBERBLICK
o Herren:
Luxemburg – Kanada 3:1
Ciociu – Hinse 1:3 (8:11, 11:6, 10:12, 4:11); Michely – Peter-Paul 3:1 (11:7, 3:11, 15:13, 15:13); Jachec – Thericault 3:1 (12:10, 11:5, 3:11, 12:10); Ciociu – Peter-Paul 3:0 (11:7, 11:4, 11:8)
o Frauen:
Luxemburg – Griechenland 3:2
Ni – Exarchou 3:0 (11:2, 11:3, 11:2); De Nutte – Ntoukali 0:3 (7:11, 4:11, 8:11); Gonderinger – Christofouraki 2:3 (6:11, 11:5, 11:8, 8:11, 9:11); Ni – Ntoukali 3:1 (11:9, 15:13, 4:11, 11:7); De Nutte – Exarchou 3:2 (6:11, 11:9, 11:7, 6:11, 11:7)
o Das weitere Programm (heute):
Herren, Plätze 33-44:
Luxemburg – Schottland
Damen, Plätze 25-36:
Luxemburg – Türkei ren Sieg davontragen, wäre der Klassenerhalt definitiv gesichert.
Die Frauen mussten gegen Griechenland über die volle Distanz gehen, um schließlich doch mit 3:2 zu gewinnen. Simone Haan fand erneut keine Berücksichtigung, so dass Luxemburg in der gleichen Aufstellung wie am Vortag aufspielte. Ni Xia Lian sorgte wie auch bereits in den anderen Begegnungen für zwei Punkte auf Luxemburger Seite, allerdings wurde sie dieses Mal gegen eine stark aufspielende Ntoulaki sichtlich gefordert und sie verlor auch in diesem Spiel ihren ersten Satz während der WM.
Auf den beiden Nachwuchsspielerinnen Tessy Gonderinger und Sarah De Nutte lastete demnach der ganze Druck, damit diese Partie auch gewonnen werden würde. Beim Stande von 2:1 spielte Gonderinger gegen Christofouraki. Die Luxemburgerin dominierte eigentlich das Spiel, aber in den entscheidenden Phasen fehlte ihr das nötige Glück, so dass das Spiel mit 2:3 verloren ging. Sarah De Nutte erkämpfte danach durch ein 3:2 über Exarchou den Siegpunkt. Die luxemburgische Spielerin kontrollierte vor allem den letzten Satz und hielt dem Druck stand: „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung. Ich habe den Druck, der auf mir lag schon gespürt, aber vor allem im letzten Satz fühlte ich mich sicher. Ich wusste, dass ich gewinnen konnte. Ich habe zwar noch nie gegen meine Gegnerin gespielt, allerdings wusste ich, dass sie hinter mir in der Weltrangliste steht.“ Die Frauen spielen heute gegen die Türkei um die Plätze 25 bis 32.
Zu Demaart
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