Die vier Familien waren am Dienstag ins Foyer Aida am Flughafen Findel gebracht worden.
Die Anwälte konnten allerdings vor Gericht eine einstweilige Verfügung für zwei Familien durchsetzen, bis deren Statut geklärt sei, heißt es.
Die Ausländerorganisation Asti kritisierte die rüden Methoden und spricht von einer überstürzten Aktion. Mit der Abschiebung zu Beginn der Sommerferien würde unter den Asylanten mit Kindern die Angst geschürt werden, sagte Serge Kollwelter von der Asti in einem Interview.
Zudem haben das Foyer Aida am Findel keine legale Basis, heißt es von der Asti. Die Familien sind zum Teil seit vier Jahren in Luxemburg.Die meisten der acht betroffenen Kinder haben überhaupt keinen Bezug zum Kosovo. Ihr Lebensmittelpunkt befindet sich in Luxemburg.
tageblatt.lu
Zu Demaart
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