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Opfer von Marathon-Isner

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In Atlanta: Muller kann zwei Matchbälle nicht nutzen

TENNIS – Zwei Matchbälle reichten Gilles Muller (ATP 206) nicht aus, um den Marathon-Mann John Isner (USA, 18/Nr. 2) in der zweiten Runde des ATP-Turniers (531.000 $) in Atlanta (USA) zu Fall zu bringen: Der Luxemburger unterlag nach zweieinhalb Stunden mit 6:4, 6:7 (6) und 6:7 (7).

Isner hatte in Wimbledon mit dem 70:68-Sieg nach elf Stunden und fünf Minuten gegen Nicolas Mahut Berühmtheit erlangt.

In der Nacht zu gestern war Muller auf dem besten Weg, einen großen Sieg zu feiern. Wie in Runde eins und in der Qualifikation überzeugte Muller weiter mit dem ersten Aufschlag, mit dem er im ersten Satz von 17 Möglichkeiten 17-mal den Punkt machte.

Die Chance zur Vorentscheidung hatte der Schifflinger in Durchgang zwei mit sechs Breakpunkten. Das wusste auch sein Gegner: „Das waren bereits Matchpunkte, so wie er aufschlug.“ Doch Isner zog den Kopf aus der Schlinge, auch als er im Tiebreak beim 5:6 einen Matchball gegen sich hatte und rettete sich in den Entscheidungssatz. Auch hier musste der Tiebreak für Klarheit sorgen. Und wieder war es Muller, der sich beim 7:6 einen Matchball erspielte. „Bei meinen Matchbällen schlug er auf und er schlug gut auf. Ich konnte nichts machen. Die einzige Hoffnung war, zu returnieren und das Beste hoffen“, so Muller zu den Chancen, abzuschließen. Kurz danach schloss Isner zum 9:7 ab. Dem US-Amerikaner gelang in 17 Aufschlagspielen des FLT-Spielers (29 Asse/Isner: 33) kein Break. Muller nutzte eine Chance von insgesamt neun Möglichkeiten. „Natürlich bin ich enttäuscht. Der Sieg war drin. Aber er schlug enorm gut auf bei Break- und Matchpunkten“, erklärte der 27-Jährige.

Für Isner war es eine erfolgreiche Rückkehr nach dem Rekordmatch auf die ATP-Tour: „Es war wichtig, zu gewinnen, auch wenn das Match furchtbar war. In den Sätzen zwei und drei spürte ich, wie ich meinen Rhythmus fand. Das war sicherlich einer meiner besten Siege in diesem Jahr“, so Isner, der heute auf Landsmann Michael Russell (89) trifft.

Für Gilles Muller geht es jetzt mit der Qualifikation in Los Angeles (USA/619.500 $) ab morgen weiter.

dat