Zwischen Mondorf und Bürmeringen wurde 1982 als luxemburgisches Pilotprojekt ein „Camping résidentiel“ eingeführt und nach und nach zogen immer mehr Menschen hierhin.
Allerdings sollte es dann Mitte der 1990er Jahre zu Problemen kommen, was die Verwaltung des Campings anging, und die Besitzer der Chalets wurden aufgefordert, diese zu verlassen und sie abzureißen.
Einige folgten der Aufforderung und erhielten dafür eine finanzielle Entschädigung, andere kämpften bis zum Schluss.
Die Gerichte sprachen
Sie prozessierten bis zur letzten Instanz – und mussten schließlich doch aufgeben: Alle Urteile wurden gegen sie und zu Gunsten der Gemeindeverwaltung gefällt.
In den vergangenen Wochen wurden nun sämtliche Chalets dem Erdboden gleichgemacht und entfernt. Dabei soll niemand auf der Straße gelandet sein, ließ man uns bei der Gemeindeverwaltung wissen.
Doch was die Zukunft des Platzes angeht, darüber wollte man uns keine Infos geben…
Frau Nagel schweigt
Trotz mehrfacher Nachfrage war die Bürgermeisterin der Thermalstadt, Maggy Nagel (DP), nicht bereit, uns über die zukünftige Bestimmung des Standortes zu informieren.
Von der Gemeindeverwaltung war lediglich zu erfahren, dass im Rahmen der Vorstellung der Haushaltsvorlage 2011 – also frühestens im Dezember dieses Jahres – Konkretes hierzu mitgeteilt werden soll.
Es lägen, so ließ man uns auf Nachfrage bei den zuständigen Gemeindediensten wissen, einige Ideen vor, doch Konkretes könne man hierzu noch nicht sagen.
Was soll diese Geheimniskrämerei?
fb
Zu Demaart
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