Freitag13. Februar 2026

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Ein Parkhaus wird geliftet

Ein Parkhaus wird geliftet

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Seit einigen Wochen kann der Lift, der vom Plateau du St-Esprit in das Parkhaus und den Grund führt, nicht mehr vom Innenhof des Gerichtsgebäudes benutzt werden, sondern durch einen provisorischen Eingang eine Etage tiefer. Erneuerungsarbeiten werden am Lifthäuschen durchgeführt. Auch im Inneren des Parkings wird zurzeit eifrig gewerkelt.

Thierry Klein

Das in den 80er Jahren errichtete „Parking du St-Esprit“ hat so manchen Wandel seiner direkten Umgebung miterlebt. Das wohl aufsehenerregendste Projekt war der Bau des Gerichtkomplexes „Cité judiciaire“, in dessen Folge auch einige Veränderungen am Parkhaus durchgeführt werden mussten.

Gut vorangekommen

Unter anderem war die Erneuerung des Lifthäuschens vorgesehen. Diese wird jetzt durchgeführt. Wie Louis Reuter, Architekt bei der „Administration des bâtiments publics“ erklärt, soll die bestehende Konstruktion nicht abgerissen, sondern lediglich ausgebaut und verschönert werden.

Die Aufsicht führt der Architekt Robert Kreier. Der Eingang zum Lift wird dann freundlicher aussehen und mehr Gäste als bisher auf einmal aufnehmen können.

Die Arbeiten seien bisher gut vorangekommen. Zurzeit werden Arbeiten an der Innenausstattung durchgeführt.
Das erneuerte Häuschen soll bis spätestens Ende Herbst fertiggestellt sein. Mit Ende der Arbeiten sind die größten Transformationen im Bereich der „Cité judiciaire“ abgeschlossen.

Die Anschaffung eines neuen Liftes stehe derzeit nicht zur Debatte, man werde aber sofort reagieren, wenn Verschleißzeichen während der regelmäßigen Wartungen entdeckt würden, so der Architekt der öffentlichen Bautenverwaltung.

Sechs Wochen

Im Inneren des Parkhauses indes sind Arbeiter zu Werke, um den Anstrich an den Wänden zu erneuern.
Gérard Jeitz vom privaten Parkhausbetreiber „Vinci“ sagte auf Anfrage, dass es sich bei den durchgeführten Arbeiten im Wesentlichen um einen neuen Anstrich handele. Falls andere Unterhaltsarbeiten durchgeführt werden müssen, werden diese selbstverständlich auch in Angriff genommen, da man von der Gelegenheit profitieren könne, um eventuelle Mängel zu beheben.

„Der Hauptauftrag allerdings lautet: Die Farbe an den Wänden muss neu aufgetragen werden“, so der Ansprechpartner von „Vinci-Parking“. Die Arbeiten haben Anfang Juli begonnen und sollen die Zeitspanne von sechs Wochen nicht überschreiten, so dass Mitte oder Ende August der neue Anstrich vollendet sein müsse. Auch während der Zeit des im Bausektor üblichen Kollektivurlaubes im August werden die Arbeiten nicht unterbrochen.

„Die größte Herausforderung für uns lag darin, die Arbeiten so zu organisieren, dass der Parkingbetrieb so wenig wie möglich eingeschränkt wird. So arbeiten wir nachts und immer nur auf einer Etage“, sagt Gérard Jeitz. Das Parkhaus auf dem Heiliggeistplateau wurde im Auftrag des Staates von einem Privatinvestor errichtet. Der Vertrag sah damals vor, dass der Staat das Parkhaus nachher übernimmt, es aber an private Betreiber abgeben kann. So geschehen mit „Vinci-Parking“.

Die Betreiberfirma ist verantwortlich für das Innere des Parkings und die öffentliche Hand für die äußeren Strukturen.