Über die Hälfte der 1.200 Mitglieder hatten sich am Mittwochabend im Bartringer «Centre Atert» zu einer außerordentlichen Generalversammlung eingefunden.
Die Stimmung war sehr angespannt, sagte gegenüber dem Tageblatt Generalsekretär Claude Schummer nach der Versammlung. Das erkläre auch die starke Mobilisation der Mitglieder.
Die Ärzte sehen in den Reformvorschlägen eine Verstaatlichung ihres liberalen Berufs. Nicht dass sie prinzipiell gegen eine Reform wären, aber der eingeschlagene Weg, die defizitäre Gesundheitskasse auf dem Buckel der Ärzte zu sanieren, werden sie nicht mitgehen. Siehe auch:
Widerstand der Arbeitgeber und der Ärzte
Rund 50 Mio. pro Jahr will der Minister sparen, u. a. durch eine Überarbeitung der Tarifstruktur und fest definierte Behandlungspauschalen Sollte der Minister an seinem Entwurf festhalten, wollen die Ärzte sich mit Aktionen zur Wehr setzen.
Details soll es am Donnerstag auf einer Pressekonferenz geben.
lm
Zu Demaart
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