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Schmarotzer im Anflug auf Luxemburg

Schmarotzer im Anflug auf Luxemburg

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In den nächsten Tagen wird das Wetter besser und es wird wärmer. Also ideale Bedingungen für ein Massenvorkommen von Marienkäfern, warnt das "Naturschutzzenter Kräizhaff" am Freitag. Bereits in den vergangenen Jahren gab es Anfang Oktober immer wieder Schwärme von Marienkäfern in Luxemburg, dem Elsass und Lothringen.

Bei den massenweise beobachteten Käfern handelt es sich vor allem um den asiatischen Marienkäfer, auch Harlekin-Käfer genannt.

Er stammt ursprünglich aus Asien und wurde Ende des 20. Jahrhunderts zur biologischen Schädlingsbekämpfung in Europa eingeführt.

Diese Käfer  frisst fünfmal so viel wie die einheimischen Arten und sorgt pro Jahr für ein bis zwei Generationen mehr als sein europäischer Verwandter. So wurde zum Beispiel innerhalb von nur zwei Jahren der Harlekin-Käfer zur häufigsten Marienkäferart in Brüssel. Siehe auch:
Verbreitung in Frankreich


Überwintern in Häusern

In Frankreich wurde eigens ein Überwachungs-Programm gestartet, das seine Verbreitung dokumentiert. Der Käfer treibt auch so manche Hausfrau in den Wahnsinn.

Er lässt sich bei sonnigen Tagen Anfang Oktober in Massen auf Häuserfassaden nieder, krabbelt durch Fenster- und Türritzen.  Sie sammeln sich in den Ecken von Tür- und Fensterrahmen, um dort zu überwintern.

Die Plagegeister sind nicht gesundheitsschädlich, vor Zerquetschen wird allerdings abgeraten. Denn bei Gefahr stoßen sie ein bitteres Körpersekret aus, das unangenehm riecht  und schmeckt.

Ob es allerdings in den nächsten Tagen zu einer Käferplage kommt, bleibt abzuwarten.

tageblatt.lu