Nach Auswertung der Preise in den verschiedenen Ländern, bleibt laut LBS-Immobilienexperten Luxemburg ein teures Pflaster.
Im Gegensatz zu Belgien, den Niederlanden, Großbritannien, Frankreich und Deutschland liegen die Preise für Eigenheime in Luxemburg bis zu 300.000 Euro höher als in den Nachbarländern.
Im Durchschnitt 509.000 Euro
In Luxemburg zahlt man laut Studie für ein Haus 509.000 Euro. In Belgien sind es im Schnitt 319.000 Euro. In Frankreich liegt der Preis bei 277.000 Euro. Am wenigsten zahlt man in Deutschland. Hier liegt der Durchschnittspreis bei 109.000
Siehe auch:
Luxemburger kaufen wieder mehr Häuser
Den idealen Wohnraum gibt es nicht
Euro.
Begründet werden die Preise in Luxemburg mit dem hohen Pro-Kopf-Einkommen und mit Abstand dem höchsten Preisniveau in der EU, heißt es. Der Immobilienmarkt in Luxemburg habe sich bis zuletzt robust entwickelt, so die Experten.
«Preisblase» in Irland geplatzt
Die mit Abstand deutlichsten Preiskorrekturen gab es laut Analyse in Irland. Hier ist nicht nur der Neubau drastisch eingebrochen, sondern auch eine der vielzitierten «Preisblasen» geplatzt.
Die durchschnittlichen Kaufpreise fielen von ihrem Höchstwert Ende 2006 (mit über 300.000 Euro) um 35 Prozent auf rund 200.000 Euro im 2. Quartal 2010.
Bei dem internationalen Preisvergleich haben die Experten der Landesbausparkasse auf den Durchschnittspreis der verkauften Objekte im jeweiligen Land geachtet. Der Preis wurde aus dem Mix aus Neubau- und Gebrauchtimmobilien, frei stehenden Eigenheimen sowie Reihenhäusern ermittelt. Darunter vielen allerdings nicht Eigentumswohnungen.
tageblatt.lu

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