Mit der Besteigung des Kilimandscharo will die 54-Jährige 100.000 Euro für die Laureus Sport for Good Foundation sammeln. «Es ist im Prinzip eine normale Wandertour», sagte die neunfache Wimbledonsiegerin am Samstag. Die Luft da oben sei schon sehr dünn, große Bergsteigererfahrung brauche man aber eigentlich nicht.
Sie habe den 5.895 Meter hohen Gipfel schon immer besteigen wollen, allerdings privat, erklärte sie am Rande einer Laureus-Veranstaltung in der kenianischen Hauptstadt Nairobi. Die Möglichkeit, vor aller Welt zu versagen, mache ihr Angst, erklärte Navrátilová, fügte aber hinzu: «Ich weiß, dass ich gut genug in Form bin, um bis zum Gipfel zu kommen.» Nur die Höhe könnte ihr etwas zusetzen.
Trotzdem will das frühere Tennis-As einen Tennisschläger und einige Bälle mit auf ihre Bergtour nehmen. Natürlich könne man da oben kein Spiel aufziehen, erklärte sie. Doch sie wolle einige Aufschläge machen, um zu sehen, wie weit der Ball fliegt. «Bei der dünnen Luft da oben sollten sie ziemlich weit fliegen», sagte sie.
dapd
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