Sowohl bei den Herren als auch bei den Damen wird es am Wochenende im Vergleich zum letzten Jahr zwei neue Cupgewinner geben. Die Berchemer Herren und die Düdelinger Damen, die sich vor zwölf Monaten gegen Esch bzw. gegen Diekirch im Endspiel behaupteten, sind nämlich bereits im Viertelfinale ausgeschieden.
Gratis in die Coque
Der HBC Bascharage stellt am Donnerstag seinen Mitgliedern und Anhängern für die beiden Halbfinals ihrer Damen- bzw. Herren-Mannschaft einen Gratis-Busdienst zur Verfügung. Die Abfahrten, jeweils auf dem Parking „op Acker“, erfolgen für das Damen-Spiel um 17.30 Uhr, für das Herren-Spiel um 19.40 Uhr. Die Rückfahrt erfolgt nach dem Spiel der Männer.
Der absolute Knaller der diesjährigen Halbfinalspiele heißt bei den Männern Esch gegen Düdelingen. Erst vor rund zehn Tagen standen sich beide Mannschaften in der Meisterschaft gegenüber, und damals endete die Partie mit einem 29:29-Unentschieden. Mit einem ähnlich spannenden Spielverlauf ist auch heute im ersten Match der Vorschlussrunde zu rechnen.
Den besseren Lauf scheinen im Moment aber die Düdelinger zu haben. HBD-Übungsleiter Mane Skercevic hat nach einem leichten Durchhänger seine Jungs wieder auf Vordermann gebracht. Die Konkurrenz innerhalb der Mannschaft ist riesengroß. Die Stammsieben mit Keeper Hensen, Zeimetz, Ene, Rech, Poeckes, Ameddah und Ley genießt momentan das volle Vertrauen des Trainers. Auf der Ersatzbank sitzen so gestandene Akteure wie Zatko, Dom, Anobile und Herrmann sowie die talentierten Nachwuchsleute Molitor, Wirtz und Theis, die alle darauf brennen, eingesetzt zu werden. Auch in punkto Motivation wird es dem HBD nicht fehlen, standen sie doch zuletzt vor zehn Jahren in einem Pokal-Endspiel.
Ihr Gegner am Mittwoch ist der Pokal-Spezialist schlechthin: Esch bestritt die letzten sechs Final-Begegnungen. Labonté, Bock und Co. konnten sich in den letzten sechs Jahren jedoch nur einmal als Sieger feiern lassen, der letzte Triumph stammt immerhin schon aus dem Jahre 2006.
Nachdem die Escher Mitte Dezember mit Berchem ihren schärfsten Rivalen ausschalteten, war der Weg frei für einen weiteren Erfolg. In den letzten Wochen ließ ihre Form aber zu wünschen übrig. Am vergangenen Samstag feierte Keeper Zuzo nach langer Verletzungspause aber sein Comeback, und allein seine Präsenz scheint seine Teamkollegen zu beflügeln. Petingen wurde am Samstag überrannt und das Torwartproblem, das vor Wochen noch die Escher Anhänger beschäftigte, ist plötzlich wie weggeblasen. Im Gegenteil, der Landesmeister hat auf der Torwartposition nun sogar ein Luxusproblem. Neben Zuzo stehen Mitrea, Jungers und Andy Maursuchatt zur Verfügung.
Weit weniger Brisanz steckt in der morgigen Auseinandersetzung zwischen Diekirch und Bascharage. Im zweiten Halbfinale starten die Käerjenger in der eindeutigen Favoritenrolle. Paulus, Schmidt und Co. kassierten zwar am Wochenende beim HBD eine deftige Niederlage, morgen gegen das Schlusslicht aus dem Norden scheinen die Niederkerschener jedoch nicht ernsthaft in Gefahr zu sein. Diekirch will seine Außenseiterchancen nutzen.
Bei den Damen sind die Rollen im Vorfeld klar verteilt. Im Gegensatz zu den Herren heißt der ganz große Favorit auf den Endsieg Diekirch. Nachdem die Mädels aus dem Norden vor anderthalb Monaten „Doublé-Gewinner“ HBD aus dem Rennen warfen, ist der erste Pokaltriumph in der Vereinsgeschichte greifbar nahe. Bascharage wird morgen wohl keinen Stolperstein darstellen, am Sonntag in der Meisterschaft gewannen Zeimetz, Ciocanea und Co. deutlich mit 33:17. Wesentlich ausgeglichener wird es voraussichtlich in der heutigen Auseinandersetzung zwischen Schifflingen und Mersch zugehen.
Das Programm
Mittwoch:
Coupe de Luxembourg, Damen:
18.30: Schifflingen – Mersch
(SR. Nesser/Schmitt)
Coupe de Luxembourg, Herren:
20.30: Esch – HBD
(SR. Frieseisen/Niederprüm)
Donnerstag:
Coupe de Luxembourg, Damen:
18.30: Diekirch – Bascharage
(SR. Baum/Keiffer)
Coupe de Luxembourg, Herren:
20.30: Diekirch – Bascharage
(SR. Facchin/Sarac)
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