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Esch – Steinsel 86:70 (45:35)

Esch – Steinsel 86:70 (45:35)

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Zweimal hatte der Basket Esch in der laufenden Saison das Nachsehen gegen die Amicale Steinsel. Doch am Mittwochabend schaffte Esch die Trendwende.

Durch ein über die gesamte Spielzeit konzentriertes Auftreten wurden die Gastgeber mit einem mehr als verdienten 86:70-Sieg belohnt.

Statistik

o „T“-Bestnote: John Reimold (Esch)

o Viertel: 22:16, 23:19, 28:19, 13:16

o Esch: Reimold 24, Svitek 22, M. Rajniak 18, C. Donnersbach 9, Diederich 9, J. Biever 3, Rodenbourg 1, Kesseler 0, P. Biever 0

o Steinsel: Birenbaum 18, Birdsong 17, Schartz 14, Jones 11, Laurent 10, Be. Melcher 0, Bo. Melcher 0, Schmit 0, Ney 0, Hoffmann 0, Zianveni 0

o Schiedsrichter: Olinger/Eseceli/Perovic

o Zuschauer: 132 zahlende

Unbekümmert begannen beide Teams, war man doch bereits frühzeitig für die Play-offs qualifiziert. Hierbei hatten die Gastgeber den besseren Start. Donnersbach und EU-Ausländer Svitek vollendeten die gelungenen Angriffsbemühungen. 16:6 hieß es somit nach 7′.

Die Amicale beschränkte sich auf überhastete Würfe, die nur selten ihr Ziel fanden. Leichtes Spiel demnach für die Escher, die zudem unter dem Korb die Vorherrschaft übernahmen. Schartz reagierte und zum ersten Viertelende stand es 22:16.

Bei Esch kam jetzt Sand ins Getriebe. Die einfachen Versuche wurden vermasselt und die Gäste fanden sich besser zurecht. Konsequenterweise ging Steinsel nach 15′ erstmals mit 29:31 in Führung. Esch wollte aber die Schmach der vorherigen Niederlagen vergessen machen und zog das Tempo an. Ein lupenreines 11:0 folgte und brachte den 45:35-Pausenstand.

Esch konzentriert

Nach dem „Break“ blieben die Gastgeber am Drücker. Svitek und US-Amerikaner Reimold nutzten die Räume und bauten den Vorsprung aus (51:35). Amicale-Coach Kresimir Basic nahm eine Auszeit, um den Lauf der Escher zu stoppen. Ändern sollte sich aber nur wenig am Spielablauf. Diederich und Reimold beherrschten weiterhin das Geschehen. Die Steinseler fanden zu diesem Zeitpunkt nicht die Mittel, um sich aufzubäumen. Die Verteidigung zollte ihrem Größennachteil Tribut und auch im Angriff agierte man teilweise fahrlässig.

Der Basket Esch witterte seine Chance und hielt den Druck konsequent aufrecht. Vor dem letzten Spielabschnitt schien bei 73:54 eine Vorentscheidung gefallen. Dass die Escher ein vermeintlich bereits gewonnenes Spiel noch aus der Hand geben können, ist bekannt, umso konzentrierter gingen die Gastgeber diesmal zu Werke. Die Systeme wurden ausgespielt und fanden den regelmäßig erfolgreichen Reimold. Die Gäste boten nurmehr eine Alibi-Gegenwehr.

Esch feierte somit seinen ersten Sieg im Dreifachduell mit der Amicale Steinsel.