Freitag23. Januar 2026

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Esch clever und abgebrüht

Esch clever und abgebrüht

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Der HB Esch steht zum siebten Mal in Folge im Endspiel der Coupe de Luxembourg. Die Freude und vor allem die Genugtuung über den erneuten Finaleinzug waren den Schützlingen von Peter Brixner deutlich anzumerken.

Auf der Gegenseite war die Enttäuschung der Düdelinger riesengroß.

Statistik

o Esch: Zuzo (1-60’, 15 Paraden), Jungers – M. Muller 3, Hoffmann 8, Labonté, Kohl 1, Franzen, Pulli 1, Decker 2, Bock 3, Kohn, Schroeder 5, F. Muller, Quintus

o HBD: Hensen (1-60’, 12, davon 1x7m), Herrmann – Poeckes 3/1, Rech 3, Zeimetz, Dom 2, Ene 1, Anobile, Ameddah 6/2, Wirtz, Ley 1, Molitor, Theis 1, Zatko 2

o Schiedsrichter: Frieseisen/Niederprüm

o Siebenmeter: Esch 0/1 – HBD 3/3

o Zeitstrafen: Esch 7 – HBD 3

o Rote Karte: 56’ Quintus (3×2’)

o Zwischenstände: 9’ 3:1, 16’ 3:5, 22’ 7:5, 27’ 10:6, 35’ 15:9, 45’ 17:16, 52’ 19:18, 57’ 21:18

o Zuschauer: 1.128 zahlende

Im Topduell der Vorschlussrunde zwischen dem amtierenden Landesmeister und dem Luxemburger Rekordtitelträger kamen die zahlreichen Zuschauer am Mittwoch voll auf ihre Kosten.

Nichts wurde sich geschenkt auf beiden Seiten. Esch begann mit einer Manndeckung von Schroeder auf Poeckes und diese taktische Maßnahme schmeckte den Düdelingern zunächst überhaupt nicht. Es dauerte immerhin 8′, bis dem HBD durch ein Siebenmeter von Ameddah der erste Treffer gelang. Auch das Überzahlspiel war am Mittwoch nicht unbedingt die große Stärke der Skercevic-Truppe. Pulli gelang mit zwei Mann weniger sogar das 3:1.

Nach und nach fanden die Mitspieler von Jeff Rech besser ins Match. Binnen 7′ hatten sie aus dem 1:3-Rückstand einen 5:3-Vorsprung gemacht. Es sollte jedoch die einzige gute Phase der Düdelinger im ersten Abschnitt sein. Nach einer Viertelstunde übernahmen die Escher wieder eindeutig das Kommando. Kompromisslos in der Verteidigung, mit einem sehr starken Keeper Zuzo, verpassten sie dem HBD binnen 7′ ein 7:1. Insbesondere der deutsche Neuzugang Hoffmann zeigte von der Außenposition seine ganze Klasse und zur Pause lag der aktuelle Tabellenzweite der SLHL trotz toller Paraden von Schlussmann Hensen klar mit 8:13 im Hintertreffen.

Spannender Pokalfight

Nach dem Seitenwechsel warteten die HBD-Anhänger verständlicherweise auf eine Reaktion ihrer Mannschaft. Die ließ allerdings etwas auf sich warten. Die cleveren Escher vergrößerten nämlich zunächst ihren Vorsprung. Erst ab der 35′ ging ein Ruck durch die klar zurückliegende Düdelinger Truppe. Mitte des zweiten Durchgangs war die Partie beim Stande von 17:16 wieder völlig offen. Das Match stand nun auf des Messers Schneide und es wurde der erwartet spannende Pokalfight.

Esch behielt aber stets die Nase leicht vorne, trotz aller Bemühungen gelang dem HBD in Hälfte zwei nie die Führung. Als Bock in der 56′ das 20:18 erzielte und die Düdelinger in Unterzahl waren, verpasste Martin Muller mit einem weiteren Treffer der Skercevic-Truppe den Gnadenstoß.

Nach der Partie zeigte sich der Escher Christian Bock verständlicherweise zufrieden: „Wir sind wieder da, auch dank unseres Torwarts, der ein ausgezeichnetes Match abgeliefert hat. Wir waren extrem aggressiv in der Abwehr und haben im Angriff viel variabler agiert als unser Gegner, das waren meines Erachtens die Grundsteine zu unserem Sieg.“

Im Überblick

Mittwoch:
Coupe de Luxembourg, Damen:

Schifflingen – Mersch 23:13

Coupe de Luxembourg, Herren:

Esch – HBD 23:19

Donnerstag:
Coupe de Luxembourg, Damen:

18.30: Diekirch – Bascharage
(SR. Baum/Keiffer)

Coupe de Luxembourg, Herren:

20.30: Diekirch – Bascharage
(SR. Facchin/Sarac)