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Millionenspiel für Zweitligisten

Millionenspiel für Zweitligisten

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Es winken weitere Millionen und sogar der Trip nach Fußball-Europa: Für die Zweitligisten MSV Duisburg und Energie Cottbus wird das Halbfinale im DFB-Pokal am Dienstagabend (20.30 Uhr) zum vorläufigen „Spiel des Jahres“.

Mit dem Einzug in die Vorschlussrunde haben beide Vereine im laufenden Wettbewerb bereits fast vier Millionen Euro eingenommen – für die Lausitzer ist dies nahezu ein Drittel des Saisonetats.

Duisburgs Trainer Milan Sasic hat derweil einen anderen Fokus, obwohl die Gastgeber allein durch die Fernseh-Liveübertragung 595.000 und Cottbus als Gast 396.000 Euro auf der Haben-Seite verbuchen: „Es geht nicht um das Geld, es geht um den Sport.“ Der Gewinner der Partie in der mit mehr als 30.000 Zuschauern ausverkauften Duisburger Arena steht am 21. Mai im Berliner Olympiastadion Titelverteidiger und Rekordsieger Bayern München oder Schalke 04 gegenüber, die morgen (20.30 Uhr) den zweiten Finalteilnehmer ermitteln. Schafft Bayern den Sprung ins DFB-Pokalfinale und über die Liga wieder in die Champions League, darf der Finalgegner in der Europa League ran.

Duisburg gegen Cottbus – es ist ein Duell auf Augenhöhe. In der 2. Liga sind der MSV und Energie als Sechster und Siebter Tabellennachbarn und trennten sich in der Liga-Begegnung am 22. November in Duisburg 2:2. „So eng, wie es damals zuging, erwarte ich auch das Halbfinale“, prophezeit Energie-Chefcoach Claus-Dieter Wollitz. Und: „Es wird darauf ankommen, welches Team mit der größeren Überzeugung und Gier seine Qualitäten auf das Spielfeld transportieren kann.“

Das gelang beiden Mannschaften im bisherigen Verlauf hervorragend. Duisburg schaltete im Achtelfinale den gastgebenden Bundesligisten 1. FC Köln (2:1) und im Viertelfinale den klassenhöheren 1. FC Kaiserslautern (2:0) aus. Cottbus wurde in der zweiten Runde (2:1 gegen den SC Freiburg), im Achtelfinale (3:1 beim VfL Wolfsburg) und eine Runde danach (1:0 gegen 1899 Hoffenheim) gleich für drei Erstligisten zum Pokalschreck.