Die französische Armee sondiert die Lage vor Ort. (Tageblatt/Emanuel Ekra)
Verletze Regierungsgegner werden abtransportiert. (Tageblatt)
Heimliche Aufnahmen aus einem Hotel. (Tageblatt)
Alassane Ouattara, gewählter und bislang verhinderter Präsident der Elfenbeinküste, sondiert im Kriegsgebiet die Lage. (dapd/str)
Pro-Gbagbo-Soldaten haben sich ergeben. Auf sie wartet eine ungewisse Zukunft. (Tageblatt/Rebecca Blackwell)
In Duekoue, 484 Kilometer westlich von Abidjan versorgt die UN
Flüchtlinge aus der umkämpften Küstenstadt. (dapd/Basile Zoma)
Am Mittwoch protestieren zahlreiche Gbagbo-Anhänger in Paris. (Tageblatt/Francois Mori)
Ihre Kritik galt dem französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy. (Tageblatt/Francois Mori)
Viele Menschen flüchten aus der umkämpften Stadt Abidjan. (Legnan Koula)
Im Krisengebiet geht die Angst um. (avi Ohayon gpo)
Einheiten seien am Mittwoch auf das Gelände des Anwesens vorgedrungen, sagte Yves Doumbia, ein Sprecher der für Ouattara kämpfenden Truppen. Dann seien sie durch Beschuss aus schweren Waffen zum Rückzug gezwungen worden. «Wir ziehen uns zurück, aber wir bereiten uns auf einen zweiten Angriff vor», sagte er am Telefon.
Ziel des Angriffs sei es, Gbagbo gefangen zu nehmen, hatte eine Sprecherin Ouattaras zuvor erklärt. Gbagbo befand sich nach Angaben von Korrespondenten in einem Bunker in der Wirtschaftsmetropole Abidjan, eingekesselt von Truppen Ouattaras.
Zeit gewinnen
Gbagbo sagte unterdessen dem französischen Radiosender RFI in einem Interview, das am Mittwoch ausgestrahlt wurde, er habe die Wahl im vergangenen November gewonnen. Für ihn stelle sich die Frage nicht, das Präsidentenamt aufzugeben. «Wir sind nicht in einer Verhandlungsphase», erklärte er.
Am Dienstag hatte Gbagbo einen Gesandten ausgeschickt, um mit ausländischen Botschaftern über Bedingungen für seinen Rücktritt zu verhandeln. Aus Diplomatenkreisen verlautete jedoch, Gbagbo habe damit offenbar nur Zeit gewinnen wollen.
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