Sonntag18. Januar 2026

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Amnesty kritisiert den Irak

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Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat der irakischen Regierung vorgeworfen, gewaltsam gegen Regierungsgegner vorzugehen.

Sowohl die Zentralregierung in Bagdad als auch die der halbautonomen Kurdenregion im Norden des Landes bedrohten und schikanierten Kritiker, Journalisten und Organisatoren von Protestaktionen, hieß es in einem am Montag veröffentlichten Bericht. Der Amnesty-Regionaldirektor für den Nahen Osten, Malcolm Smart, forderte Ermittlungen gegen die Regierung.

Im Irak kommt es seit Februar regelmäßig zu Demonstrationen nach arabischem Vorbild. Die Menschen protestieren gegen die schlechte wirtschaftliche Lage des Landes sowie gegen Arbeitslosigkeit, Korruption und die mangelhafte Versorgung beispielsweise mit Strom.