Drei südserbische Gemeinden mit albanischer Mehrheit sollten dem Kosovo, der Norden Kosovos mit serbischer Mehrheit Serbien zugeschlagen werden, berichtete die Zeitung «Blic» am Dienstag in Belgrad. Die serbische Regierung lehne diesen Plan allerdings strikt ab.
Belgrad und Pristina sitzen auf Druck der EU seit Wochen wieder am Verhandlungstisch, um die vielen Probleme zwischen diesen beiden Nachbarstaaten zu lösen. Serbien will seine abgefallene und heute fast nur noch von Albanern bewohnte frühere Provinz zurück haben. der Kosovo möchte mit Serbien nur auf Augenhöhe als selbstständiger Staat sprechen. Bei den Verhandlungen in Brüssel geht es um Eigentumsfragen, die Stromversorgung sowie um Zoll- und Verkehrsfragen.
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