Der Einsatz der US-Spezialeinheit in Pakistan wurde live nach Washington übertragen. Die US-Regierung sah den Tod Bin Ladens auf großen Bildschirmen im Keller des Weißen Hauses.
Die Kommandoaktion gegen Terroristenführer Osama bin Laden wurde live im Weißen Haus mitverfolgt. (dpa)
Pakistanische Sicherheitskräfte transportieren das Wrack ab. (Tageblatt/Farooq Naeem)
Unter der Plane schauen die Rotoren des abgestürzten Hubschraubers hervor. (Tageblatt/md Nadeem)
Bei einem so wichtigen Ziel ließ es sich US-Präsident nicht nehmen, dabei zu sein. Die blutigen Bilder gehen nicht an Obama vorbei.
(dpa)
Obama und sein Stab waren in einem Konferenzraum mittendrin im Gefecht, obwohl sie tausende Kilometer entfernt waren. (dpa)
Auch Außnminister Hillary Clinton war dabei, als Bin Laden getötet wurde. Man sieht die Politikerin, wie sie erschrocken die Hand vor den Mund hält. (dpa)
Zwischen Obama und Vizepräsident Biden liegt ein so genannter "Burn Bag" mit geheimsten Informationen. (dpa)
Darin werden hoch geheime Regierungsunterlagen aufbewahrt, die so delikat sind, dass sie später in dem Sack verbrannt werden (wikipedia)
Ein Plan der CIA (US-Ausland-Nachrichtendienst)über das Haus Osama bin Ladens. (dpa)
Ein Tag nach dem Tod bin Ladens werden Kriegsspuren beseitigt. Ein Wrackteil eines abgestürzten Apache Kampfhubschraubers. (Tageblatt)
Das Wrack wurde nach einem Triebwerksproblem von dem US-Sonderkommando mit Phosphor-Granaten zerstört. (Tageblatt/Farooq Naeem)
Nach einem Bericht des TV-Senders CNN verfolgten die Kabinettsmitglieder die Kommandoaktion in Pakistan per Satellitenübertragung in Echtzeit. Im «Situation Room» im Weißen Haus waren unter anderem neben Barack Obama auch Vizepräsident Joe Biden, Außenministerin Hillary Clinton, Verteidigungsminister Robert Gates sowie Sicherheitsberater Tom Donilon.
Der Chefberater für Terrorismus John Brennan schilderte die Minuten im Keller des Weißen Hauses: «Es war die wohl angsterfüllteste Zeit im Leben der anwesenden Personen,» sagte er der «Washington Post». Obama wirk auf den Fotos sehr angespannt, schließlich hatte er den Befehl zu der Aktion gegeben. Außenministerin Clinton hielt erschrocken die Hand vor den Mund.
«Wir sehen ‚Geronimo'»
Die Anwesenden sahen, wie rund 40 Soldaten der Marine-Spezialeinheit «Navy SEALS» die Residenz Osama bin Ladens per Kampfhubschrauber stürmten. Das Feuergefecht dauerte rund eine halbe Stunde. Dabei stürmten sie das Gebäude. Dort fanden sie in einem Zimmer den Terrorfürsten. » Wir sehen
«Geronimo» (Codewort für bin Laden), schreit einer der Soldaten. Kurz darauf streckten sie ihn mit mehreren gezielten Schüssen nieder.
Einer der Navy-Soldaten meldet: «Geronimo EKIA». EKIA ist die Abkürzung von»Enemy Killed in Action». Osama bin Laden ist tot.
René Hoffmann (48) ist gelernter Journalist und arbeitet seit 1999 bei Editpress, zuerst bei der französischsprachigen Wochenzeitung "Le Jeudi", seit 2008 aber beim Tageblatt.
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