Der Betreiberkonzern Chubu Electric fuhr am Samstag auf Regierungsanweisung den letzten Reaktor in der zentraljapanischen Atomanlage Hamaoka herunter, wie der Energiekonzern mitteilte.
Unterdessen starb im havarierten AKW in Fukushima ein mit Transportarbeiten beschäftiger Arbeiter. Bei ihm seien aber keine radioaktiven Partikel festgestellt worden, teilte der Betreiber Tepco mit. Der bei einer Vertragsfirma angestellte Mann war mit dem Transport von Materialien beschäftigt. Aus noch unbekannter Ursache war er in Ohnmacht gefallen und ins Krankenhaus gebracht worden, wo er starb, wie japanische Medien meldeten.
Die Regierung hatte angesichts der Katastrophe im AKW Fukushima im Nordosten des Landes Druck auf den Betreiber Chubu Electric ausgeübt, da das Kraftwerk Hamaoka in der Region Shizuoka über einer geologisch kritischen Erdplatte liegt und bei einem weiteren Erdbeben ähnlich dem vom 11. März gefährdet sein könnte. In den nächsten zwei bis drei Jahren soll die Anlage mit einem Wall gegen Tsunami geschützt werden.
Zu Demaart
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