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Zahl der Toten steigt

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Eine neue Serie schwerer Stürme in den USA hat in der Nacht zum Mittwoch mindestens 12 Menschen in den Tod gerissen. Die Zahl der Todesopfer in Joplin stieg auf 125.

Mehrere Tornados zogen am Dienstag während der Hauptverkehrszeit über Oklahoma City und deren Vororte hinweg. Die Behörden erklärten, mindestens acht Menschen seien getötet worden. Weitere 60 erlitten Verletzungen. In Kansas kamen zwei Menschen ums Leben, als der Sturm einen Baum auf ihr Auto stürzen ließ. In Arkansas gab es zwei Todesfälle.

240 Stundenkilometer

In Oklahoma erreichten die Windböen Geschwindigkeiten von mehr als 240 Kilometern pro Stunde. Die Stürme knickten Bäume um, rissen Stromleitungen ab und verwüsteten südwestlich von Oklahoma City einen Wohnwagenpark. Eine Frau kam dort ums Leben, wie der stellvertretende Polizeichef Elip Moore erklärte. Die Bewohner des Parks waren zuvor aufgefordert worden, sich in Sicherheit zu bringen.

Reisende und Mitarbeiter von zwei Flughäfen in Nordtexas wurden vorsorglich in Sicherheit gebracht. Am Flughafen Dallas-Fort Worth wurden alle Bereiche in der Nähe der Fenster geräumt, wie Sprecher David Magana sagte. Nach dem Durchzug des Sturms müssten nun alle Flugzeuge auf Hagelschäden geprüft werden. Am Flughafen Dallas Love Field wurden Passagiere und Mitarbeiter in die Keller gebracht. Zitronengroße Hagelkörner gingen nieder, Tornados wurden nicht gemeldet.

Auch Joplin wieder betroffen

Die Stürme wüteten auch nach Einbruch der Dunkelheit weiter, allerdings nicht mehr so stark wie am Tag. Sie erreichten auch die Stadt Joplin im US-Staat Missouri, wo vor wenigen Tagen ein Tornado laut CNN-Angaben 125 Menschen das Leben kostete.

Meteorologen hatten seit dem Wochenende gewarnt, dass in Oklahoma und angrenzenden Gebieten in Kansas und Texas mit Tornados zu rechnen sei. Die Stürme bewegten sich ungewöhnlich weit über das Land und zogen bis zu 130 Kilometer weit, bevor sie sich abschwächten.

Die Behörden rechneten für die Nacht zum Mittwoch mit weiterem Unwetter, wenn die Stürme nach Osten weiterziehen. Wegen des Unwetters ließen Behörden und zahlreiche Unternehmen im Staat Oklahoma ihre Angestellten einige Stunden früher nach Hause gehen, damit sie sich vor dem Sturm in Sicherheit bringen konnten.