Samstag24. Januar 2026

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Auch die Schweizer wollen aussteigen

Auch die Schweizer wollen aussteigen
(KKG)

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Die Schweizer Regierung hat beschlossen, bis zum Jahr 2034 aus der Atomenergie aussteigen. Die Eidgenossen wollen stattdessen auf alternative Energie setzen.

Wie es in einer Mitteilung des Energieministeriums vom Mittwoch hieß, sollen die fünf Schweizer AKWs nach dem Ende ihrer Betriebsdauer nicht ersetzt werden. Unter Annahme einer durchschnittlichen Betriebsdauer von 50 Jahren müsste damit der erste Meiler 2019 vom Netz gehen, der letzte im Jahr 2034.

Mit dem schrittweisen Atomausstieg will die Regierung den geregelten Übergang zu alternativen Energien gewährleisten. Die an natürlichen Ressourcen nicht eben arme Eidgenossenschaft deckt derzeit den größten Teil ihres Energiebedarfs aus Wasserkraft, daneben aber auch rund 40 Prozent aus Kernenergie.

Keine vorzeitige Stilllegung

Zuletzt hatten vor allem Wirtschaftsverbände Bedenken wegen einer möglichen Energieknappheit und stark steigender Stromkosten angemeldet, sollte es zu einem überhasteten Atomausstieg kommen. Für eine vorzeitige Stilllegung sieht der Bundesrat laut der Mitteilung keinen Anlass. So hätten Überprüfungen ergeben, dass der sichere Betrieb der Schweizer Kernkraftwerke zurzeit gewährleistet sei.