Den vielen Leuten einen geordneten Ablauf und Sicherheit zu gewähren, ist keine einfache Aufgabe für die Organisatoren. Um den Überblick wahren zu können, sind die Veranstaltungsorte
in diesem Jahr um zwei verringert worden.
Programm
In der Stadt beginnen die Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag traditionell mit der „Fête de la musique“ (Programm siehe Tageblatt von gestern).
Mittwoch, 22. Juni:
Place Guillaume II
18.30-19.30 Uhr:
Marilù
20.00-21.00:
Funky P Society feat. Isaac Roosevelt
23.45-0.30:
De Läb
0.30-1.30:
Projekt „Bei eis doheem“
1.30-3.00:
The MusketeersRetraite aux flambeaux
22.00, Strecke: Boulevard Royal, Grande-rue, Puits rouge, rue du Fossé, place Guillaume IIPlace de la Constitution
20.00-21.30:
Abgroovebereit
21.30-22.00:
DJs 70’s and 80’s
22.00-23.30:
Abgroovebereit23.30:
Feuerwerk, sichtbarvom Pont d’Adolphe
0.00-1.30:
Abba
„Arrival from Sweden“
1.30-3.00:
DJs 70’s and 80’sPlace d’Armes
12.00:
La Boca de Astor Piazzolla
19.30:
Harmonie municipale
Luxembourg-Limpertsberg
22.00:
Washboard StrummerRue du St-Esprit
19.00:Dreamcatcher
20.30:Cyclorama
21.45:Plankton Wave
23.00:Cell2Cell
0.15:Warren Suicide
1.45:Pitch Tuner
3.00:Dj KustonBeater
4.00:DJ FoolproofThe Elevator Stage
5.00:DJ Double P
20.00:Steve Riot
22.00:Andrew Martin
23.00:Packa Gualandris
2.00:Marc Natty
3.00:Dr Gonzo
4.00:Mich van TunePuits rouge
20.00:
Folklorgruppe
„La Ronde“Quartier du Grund
19.00-3.00:
11. Festival Latino
Salsa-TanzschulenDonnerstag, 23. Juni:
Festivités officielles
10.30:
Te Deum,
Cathédrale Notre-Dame
11.30:
„Prise d’armes“ und Festzug in der avenuede la LibertéPlace d’Armes
17.00:
Amicale GarnisounsmusékVallée de la Pétrusse
10.00-18.00:
Spielfest für
Kinder und FamilienPlace Guillaume II
21.00 Soul/Funk Night
Big-Band Opus 78
und Ladies of Soul
«Wir haben nicht viele öffentliche Plätze, dafür aber viele enge Straßen», beschrieb der „blaue“ Bürgermeister, Paul Helminger, am Montag «sein» Revier. Deswegen habe man sich Gedanken gemacht, wie die Feiern am besten zu bewerkstelligen seien. Eine erste Konsequenz ist, dass dieses Jahr die Place Clairefontaine als Veranstaltungsort wegfällt, genauso wie der Grund. Dafür wird der «Knuedler» zentraler Punkt des ganzen Geschehens sein. Die Bühne steht in der Tat schon. Davon konnten sich alle, die am Montag zur Pressekonferenz kamen, überzeugen.
Eine zentrale Bühne trage auch dem Zusammengehörigkeitsgefühl Rechnung, das in diesen Tagen die Feiern trägt, sprang Schöffin Lydie Polfer mit ins Boot. Jetzt hoffe man nur auf gutes Wetter, besseres als in den letzten Tagen. «Umfangreich» ist wohl das Wort, das am besten passt, um das Programm auf einen Nenner zu bringen. Der Dienstag steht mit 40 Konzerten ganz im Zeichen der «Fête de la musique».
Überraschende Momente
Die Stadt weitet damit das Fest, im Gegensatz zu anderen Städten des Landes, auf drei Tage aus. Hervorzuheben ist hier das Konzert des «Orchestre philharmonique du Luxembourg» unter der Leitung von Gast Waltzing. Wenn er zum Taktstock greift, kommt meistens Ungewöhnliches dabei heraus. So auch dann. Das Klassikorchester wird zwei weltberühmte Rockklassiker spielen. „Stairway to heaven“ und «Another brick in the wall» stehen auf dem Programm.
Am Mittwoch geht es nicht minder prall weiter, 29 Konzerte und Djs auf den fünf Bühnen plus das Festival Latino mit seiner 11. Auflage im Grund. «Bei eis doheem» ist das Projekt des luxemburgischen Arrangeurs Erny Delosch und des Trompeters Tony Schuster. Sie haben alles, «was einem zu luxemburgischem Liedgut spontan einfällt», völlig anders arrangiert. «Blues, Rock, Pop oder Hip-Hop ist dabei herausgekommen.» Das sagt Claude Fries, vom «Luxembourg City Tourist Office» (LTO), der bei der Gelegenheit den Erfolg des Gigs im letzten Jahr hervorhob. Außerdem machen die «Musketeers» nach zehn Jahren ihre Abschiedstour und schauen auf dem «Knuedler» vorbei. Die drei DJs haben von Klassikern aus den Achtzigern bis zu den heißesten Scheiben von heute alles im Gepäck, was musikalisch Rang und Namen hat.
Candy Dulfer kommt
Der Donnerstag steht neben der Tradition mit dem «Te Deum» ganz im Zeichen von Familien mit Kindern. Im Petruss-Tal findet das «Spillfest» statt. Abends ab 9 Uhr steht die place Guillaume dann im Zeichen von Funk und Soul, wofür ein «Special Guest» anreist. In ihrer Heimat, den Niederlanden, ist die Saxophonistin Candy Dulfer schon lange Bestandteil der musikalischen Aushängeschilder des Landes.
Längst aber ist sie nicht mehr nur zu Hause Inbegriff des funkigen Altsaxophons. Einheizer für Madonna-Konzerte, künstlerische Zusammenarbeit mit Prince und Patti Labelle sind nur einige ihrer Stationen. Den internationalen Durchbruch schaffte sie mit dem weltberühmten «Lily was here», das sie zusammen mit Dave Stewart, der einen Hälfte der Eurythmics, einspielte. Es darf abgetanzt werden!
Zu Demaart
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