2011 werde das operative Ergebnis (EBITA) vor Sondereffekten unter dem des Vorjahres bleiben, teilte das Unternehmen am Freitag in Kirkel mit. Zuvor hatte das Management eine Steigerung angepeilt. Die Börse reagierte schockiert: Praktiker-Papiere verloren mehr als 16 Prozent.
«Die Reaktion ist wohl deshalb so heftig, weil erst gestern die Baumarktkette Hornbach gute Zahlen für das erste Geschäftsquartal gemeldet hatte. Da hatte man das auch auf Praktiker übertragen und stattdessen geben die nun eine Gewinnwarnung heraus», sagte ein Händler.
Neben dem schlechten zweiten Quartal im Deutschlandgeschäft führte das Unternehmen auch das nach wie vor schwierige Umfeld vor allem in Südost- und Osteuropa zur Begründung für die geringere Gewinnerwartung an. Mit der Prognose gingen auch Wertberichtigungen einher, außerdem seien höhere Rückstellungen notwendig. Zusammen machten die Sonderbelastungen einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag aus. Details sollen im Halbjahresbericht am 27. Juli veröffentlicht werden.
Die Kette betreibt auchdrei Fachmarkte in Luxemburg (Strassen, Foetz und Ingeldorf) unter dem Namen «Bâtiself».
Zu Demaart
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