Donnerstag29. Januar 2026

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Schießwart handelte mit Munition

Schießwart handelte mit Munition

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BITBURG - Der Schießwart eines örtlichen Jagdverbandes in der Eifel ist wegen Handels mit selbst gebastelter Munition zu einer Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden.

Der 59-Jährige habe in sechs Fällen ohne Erlaubnis Munition hergestellt und verkauft, sagte eine Sprecherin des Amtsgerichts in Bitburg am Mittwoch. Verurteilt wurde der Mann wegen Verstoßes gegen das Waffen-, Sprengstoff- und Kriegswaffenkontrollgesetz.

Laut Anklage hat der Schießwart die Munition gewinnbringend an Jungjäger verkauft. In seinem Haus fanden Ermittler rund 140 illegale Waffen, Waffenteile und Munition – darunter auch eine Kalaschnikow sowie mehrere Schießkugelschreiber. Der Mann lagerte auch mehr als 60 Kilogramm Schießpulver, für das er keine Genehmigung hatte. Das Urteil ist nach Angaben des Gerichts rechtskräftig.