Auch alle sieben Terroristen wurden nach Angaben des Militärs getötet. Die schwer bewaffneten Attentäter hatten nach Armeeangaben auf der Nationalstraße 12 nordwestlich von Eilat am Roten Meer zunächst das Feuer auf einen Reisebus eröffnet. Anschließend sei ein Fahrzeug in unmittelbarer Nähe zur ägyptischen Grenze mit panzerbrechenden Waffen beschossen worden. Bei einem dritten Angriff sei ein weiterer Bus unter Beschuss genommen worden.
Der Badeort Eilat ist ein beliebtes Touristenziel. Israels Verteidigungsminister Ehud Barak gab Ägypten eine Mitschuld. Dies wurde jedoch vom zuständigen Gouverneur zurückgewiesen. Die Angreifer seien nicht von der Sinai-Halbinsel. Der Gouverneur der Provinz Süd-Sinai, Chalid Foda, sagte der Nachrichtenagentur dpa, es seien keine Extremisten über die Grenze von Ägypten nach Israel eingesickert. Es habe auch niemand von ägyptischem Boden aus auf Menschen in Israel gefeuert.
Ein anderer Spitzenbeamter, der nicht genannt werden wollte, hielt den Kommentar des Gouverneurs jedoch für voreilig. Es sei durchaus denkbar, dass einige militante Islamisten durch den Grenzzaun nach Israel gelangt seien könnten.
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