Angaben zum Gewinn macht Miele traditionell nicht. Zuwächse gab es vor allem im Inland sowie in Übersee, , teilte das Familienunternehmen am Montag in Gütersloh mit. In Deutschland stieg der Umsatz um 3 Prozent auf 865 Millionen Euro. Das Auslandsgeschäft kletterte um 4,6 Prozent auf 2,06 Milliarden Euro.
Zum Wachstum hätten neue Produkte und energiesparende Technologien beigetragen. Bei den Produktgruppen hätten vor allem Kücheneinbaugeräte des oberen Preissegments wie Herde, Dampfgarer sowie Kühl- und Gefriergeräte überproportional zugelegt. Die Mitarbeiterzahl sei mit rund 16 600 konstant geblieben.
«Gedämpfte Zuversicht»
Die Unternehmensleitung sehe mit «gedämpfter Zuversicht» auf das aktuelle Geschäftsjahr. «Im Moment verunsichern die Schuldenkrise einiger Euro-Länder sowie die Sorge um die US-Konjunktur nicht nur die Finanzmärkte, sondern auch die Konsumenten», sagte der geschäftsführende Gesellschafter Markus Miele laut Mitteilung. «Dieser Trend war bereits in den vergangenen Monaten spürbar und dürfte sich weiter verfestigen.»
Eine Umsatzprognose könne nicht abgegeben werden, sagte ein Sprecher.
Zu Demaart
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