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3500 Stellen sollen gestrichen werden

3500 Stellen sollen gestrichen werden

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Die Schweizer Großbank UBS will im Zuge ihres Ende Juli angekündigten Sparprogramms 3500 Stellen streichen. Das sind rund fünf Prozent der gesamten Belegschaft.

Die meisten Arbeitsplätze sollen dabei im zuletzt schwachen Investmentbanking gestrichen werden. Vom erwarteten Abbau von 3500 Stellen kommen so ungefähr 45 Prozent aus der Investment Bank, 35 Prozent von Wealth Management & Swiss Bank, 10 Prozent von Global Asset Management und 10 Prozent von Wealth
Management Americas.

Die Kosten sollten bis Ende 2013 um rund zwei Milliarden Franken (rund 1,77 Mrd Euro) sinken, teilte die Bank am Dienstag in Zürich mit. Damit liegen die angepeilten Einsparungen am oberen Rand der Ende Juli genannten Spanne von 1,5 bis 2 Milliarden Franken. Die Bank rechnet damit, dass der Stellenabbau rund 550 Millionen Franken kosten wird – 450 Millionen davon sollen in der zweiten Jahreshälfte anfallen.

UBS hat auch eine Niederlassung in Luxemburg. Ob auch Stellen im Großherzogtum gestrichen werden, konnte am Dienstag noch nicht in Erfahrung gebracht werden. In Luxemburg arbeiten derzeit etwa 420 Personen. Schon 2009 wurden 50 Stellen abgebaut.