In der neuen Sportstätte gab es dann auch gleich den ersten Heimsieg für die Käerjenger, immerhin gegen den amtierenden Meister Berchem – und das mehr als verdient. Bascharage darf sich also über einen äußerst gelungenen Start in die Saison freuen. Dabei hatten die Käerjenger mit Esch und Berchem das schwierigste Auftakt-Programm der Titelaspiranten.
Im Überblick
SLHL Herren:
Am Freitag:
Bascharage – Berchem
36:29Am Samstag:
20.15: Strassen – Esch
(SR. Bierchen/Lanners)20.30: Petingen – Red Boys
(SR. Lentz/Rampin)20.30: Schifflingen – HBD
(SR. Facchin/Sarac)
Statistik
o Bascharage: Auger (18-60’, 13 Paraden), Jovicic (1-18’, 1 P.) – Temelkov 4, Ostrihon 3, Paulus 1, Milakovic 2, Justen 6, Hummel 4/1, Wagner, Schmidt 9/2, Gyafras 2, Nguyen 3, Sales, Meis 2
o Berchem: M. Majerus (1-60’,
9 P., 2x7m), M. Moreira (31-40’) – Schleich, Sarac 7/2, T. Majerus 1, Muller 6, Stein, Scholten 3, Guillaume 5/1, Pascutoi 3, Offermann, Faber 1, Lahyr, Gerber 3o Schiedsrichter: Nesser/Schmitt
o Zeitstrafen: Bascharage 2 – Berchem 3
o Siebenmeter: Bascharage 3/5 – Berchem 3/5
o Zwischenstände: 7’ 4:4,
11’ 6:6, 27’ 15:13, 29’ 15:16, 39’ 22:22, 43’ 26:25, 50’ 32:25, 55’ 34:27o Zuschauer: 500 zahlende
Im Spitzenspiel dieses zweiten Spieltags gingen beide Mannschaften von Beginn an volles Tempo und versuchten trotzdem, einen disziplinierten Angriffshandball zu praktizieren. Berchem agierte in der Abwehr mit einem hohen 3:3, während die Hausherren in einer traditionellen 6:0-Abwehr standen.
6:6 stand es nach knapp 10′. Vielleicht wurde die Partie deshalb immer hektischer und die Fehlerquote ging auf beiden Seiten in die Höhe, sowohl was die Fehlwürfe als auch, was die technischen Fehler betraf. Doch die Führung wechselte des Öfteren und der Abstand blieb bei einem Treffer. Den ersten Zwei-Tore-Vorsprung gab es für die Hausherren durch Tore von Nguyen und Schmidt. Berchem reagierte aber durch Muller und Gerber. So ging es mit einem gerechten 17:17 in die Pause.
Kein Aufbäumen
Nach dem Wechsel war es vor allem Oldie Eric Schmidt, der seine Mannschaft mitriss. Bei Berchem war es Muller, der in dieser Anfangsphase sein Team im Spiel hielt. Ab der 43′ gelang Bascharage innerhalb von 7′ ein glattes 6:0 und man zog bis zur 50′ auf 32:25 davon.
Und da das berühmte Aufbäumen der Roeserbänner ausblieb, schaukelte Käerjeng den Vorsprung gekonnt über die Distanz. Beim Sieger war es vor allem Eric Schmidt, der im zweiten Durchgang seine Mannschaft auf Kurs brachte. Aber auch die Justen, Temelkov und Hummel trugen maßgeblich zu diesem Erfolg bei, während der Meister doch enttäuschte.
Zu Demaart
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