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FLT -Duo: Schwere Aufgaben

FLT -Duo: Schwere Aufgaben

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Mandy Minella (WTA 121) zog sich selbst eine Qualifikantin für die erste Runde der BGL BNP Paribas Luxembourg Open. Die zweite FLT-Spielerin, Anne Kremer (215), bekommt es mit Anabel Medina Garrigues (Spanien, 28) zu tun.

Bereits zweimal traf Kremer auf die Spanierin: 2004 in Paris und 2007 in Dubai gab es eine Niederlage für die Luxemburgerin.

Web
www.bglbnpparibas-open.lu

„Das wird ein schweres Match, vor allem auf dem Belag. Sie spielt den spanischen Stil, mit viel Drall“, so die kurze Analyse der Bonnewegerin, die am Montag (17.10.) ihren 36. Geburtstag feiert.

Es ist das fünfte Mal (nach 2001, 2002, 2004 und 2009), dass auf Kockelscheuer zwei einheimische Spielerinnen im Hauptfeld stehen.

Keine einfache Aufgabe

Die Aufgabe wird am Montag (17.10. nicht vor 17.30 Uhr) für Anne Kremer bei ihrer 12. Teilnahme auf Kockelscheuer nicht einfach. Vor allem fehlt es der Luxemburgerin etwas an Selbstvertrauen: Die letzten sieben Erstrundenspiele gingen verloren. Wobei das Tennis-Niveau stimmt: „Die Form ist da. Nur das Selbstvertrauen eben nicht.“

Sollte Kremer eine Runde weiterkommen, trifft sie auf Sabine Lisicki (Deutschland, 17/Nr. 3) oder Monica Niculescu (Rumänien, 34).

Minella, zum Vierten

Auch wenn Mandy Minella ihre Gegnerin noch nicht kennt, heißt das nicht, dass es ein einfaches Auftaktlos ist. Die Qualifikantinnen haben zwei oder drei Spiele in den Beinen. Und das ist auf dem speziellen Belag auf Kockelscheuer von Vorteil. Minella kam am Freitag aus Japan zurück.

Zum neunten Mal schlägt die Nummer eins der FLT bei den BGL BNP Paribas Luxembourg Open auf, zum vierten Mal im Hauptfeld. Dort fehlt aber noch ein Sieg. Dass sie gegen Top-Spielerinnen mithalten und gewinnen kann, hat sie in den vergangenen Wochen mit Siegen u.a. gegen Kimiko Date-Krumm gezeigt. Im Falle eines Erfolges wartet die Gewinnerin der Partie Ana Ivanovic (Serbien, 20/Nr. 5) gegen Virginie Razzano (Frankreich, 86).

Starkes Feld

Leichte Spiele gibt es in dem starken Feld keine, auch nicht für die topgesetzten Spielerinnen. Anastasia Pavlyuchenkova (Russland, 15/Nr. 2) bekommt es mit der Kanadierin Rebecca Marino (59) zu tun.

Die an eins gesetzte Victoria Azarenka (Weißrussland, 3) muss sich mit der kämpferisch starken Barbora Zahlavova Strycova (Tschechien, 44) auseinandersetzen. Die Weißrussin hatte vor fast zwei Wochen in Peking wegen Problemen am rechten Fuß aufgegeben, scheint aber jetzt wieder fit zu sein.