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Kleines, aber kompaktes Feld

Kleines, aber kompaktes Feld

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Während die meisten Triathleten eine Wettkampfpause eingelegt haben und sich von den Strapazen der Saison erholen, müssen die U23 nachsitzen. Luxemburg ist mit seinen beiden Topathleten im Einsatz, Yannick Lieners (Nr.20) und Neil Peters (Nr. 29).

Eigentlich sollte diese EM zu Saisonbeginn in Kezdierzyn ausgetragen werden. Es war eine Kompensation, weil Kezdierzyn vor Jahresfrist wegen der Überschwemmungen auf die Ausrichtung der gleichen U23-EM verzichten musste. Als die Wettkämpfe kurz bevorstanden, winkten die Polen wieder ab, der Verband und Kezdierzyn brachten die finanziellen Mittel nicht auf. Da der Terminkalender schon randvoll war, war es zu diesem Zeitpunkt schwer eine Ausweichmöglichkeit zu finden. Ähnlich erging es dem WM-Lauf in Yokohama, der wegen der Atomkatastrophe in Japan nach das WM-Finale verlegt wurde.Israel erklärte sich bereit, die Organisation zu übernehmen. Als Austragungsort wurde Eilat gewählt.

Geschwommen werden die 1.500 m demzufolge im offenen Gewässer, bei einer Wassertemperatur von 24° ohne Neopren. Der Start erfolgt am Freitag um 14.00 Uhr (14.00 MESZ). Geschwommen wird in zwei Runden. Die 40 km lange Radstrecke geht über 7 Runden (à 5,85 km), wird gegen den Uhrzeigersinn gefahren und umfasst jeweils einen 600 m langen Anstieg von 5%, zudem ist die Strecke wegen der vielen Kurven technisch anspruchsvoll. Der 10-km-Lauf geht über drei Runden ist ausschließlich flach. Der Wetterbericht sagt für Freitag Sonne und sehr warme Bedingungen (27°C) voraus.

Bescheidenes Interesse

Bedingt durch den späten Termin und vielleicht auch wegen des Krisengebietes (die luxemburgische Delegation benötigte fast drei Stunden für den Sicherheitscheck am Flughafen) fällt das Interesse an dieser EM bescheiden aus, insgesamt sind nur 17 Frauen und 35 Männer gemeldet, darunter 5 Israelis.

Auch wenn das Teilnehmerfeld klein ist, so ist es trotzdem sehr kompakt. Zwar fehlen in Eilat etliche Triathlon-Nationen, wie Deutschland (Löschke), England, Holland (Echternach-Gewinner Strijk), Schweiz, Spanien, usw.

Favoriten

Von den Topfavoriten sind die Brownlee-Brüder (GBR) und Vincent Luis (FRA) nicht gemeldet. So wird sich ein Dreikampf zwischen Frankreich, Portugal und Russland entwickeln.

Die Favoritenrolle fällt João Silva (POR) zu, der bei der Elite im WM-Klassement Rang 13 einnimmt. Dem setzen die Russen Mannschaftsstärke (5 Athleten) entgegen, mit u.a. Artem Parienko (Nr. 30), Igor Polyanskiy (Nr. 49) und Andrey Brukhankov (Nr. 133). Gleiches trifft auf Frankreich (4 Athleten) zu, das vor allem auf Aurélien Raphaël (Nr. 29), Pierre Le Corre (Nr. 112) und Etienne Diemunsch (Duathlon-Weltmeister bei den U23) hofft.

Insgesamt wird das kompakte Feld die Aufgabe des FLTri-Duos nicht vereinfachen. Yannick Lieners und Neil Peters steht eine schwere Bewährungsprobe bevor.