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Hektische Zeiten

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Wenn der neue Tarifvertrag in der NBA unterschrieben wird, geht es für die Basketballstars Schlag auf Schlag. Nach einer Mini-Vorbereitung stehen fast vier Spiele pro Woche auf dem Programm. Wenig eingespielte Teams dürften die Folge sein.

Die weltbesten Baller stehen vor hektischen Wochen. Nach einer Mini-Vorbereitung von gerade einmal 16 Tagen soll die neue Saison in der Profiliga am 25. Dezember mit dem Kracher zwischen Meister Dallas und Vorjahresfinalist Miami beginnen. Bis zum 26. April stünden für alle Teams 66 Partien auf dem Programm, ehe es in den Playoffs vom 28. April endlich ernst wird. Für diesen straffen Spielplan müssen nur noch die Clubbesitzer und Spieler wie erwartet dem neuen Tarifvertrag zustimmen.

Sorge um Qualität

Zwei Partien mehr pro Monat müssen die Teams im Vergleich zur ursprünglich mit 82 Begegnungen geplanten Saison bestreiten.

In der Spielzeit 1998/99, die wegen eines Lockouts auf 50 Partien verkürzt worden war, hatten die Profis ein ähnliches Pensum zu absolvieren, die Qualität der Spiele litt damals deutlich.

48 Spiele bestreitet jede Mannschaft innerhalb ihrer Conference, 18 Mal sollen die Teams aus dem Westen gegen Clubs aus dem Osten antreten. Mindestens einmal im Verlauf der Hauptrunde wird jede Mannschaft zudem an drei Tagen nacheinander auflaufen müssen.

Durch den um rund zwei Monate verspäteten Saisonstart verschieben sich auch Beginn und Ende der Playoffs. Der Meister soll 2012 nun spätestens am 26. Juni feststehen. Das wären zwei Wochen später als ursprünglich vorgesehen.

Rückkehr

Die Liga will den neuen Spielplan veröffentlichen, sobald Spieler und Clubbesitzer dem neuen Tarifvertrag zugestimmt haben. Dies soll noch bis Ende dieser Woche geschehen. Am 9. Dezember würden dann die Trainingscamps und die verkürzte Transferperiode beginnen.

Die zahlreichen NBA-Profis, die sich für die Zeit der Aussperrung einen Club in Europa gesucht haben, werden nun nach und nach in die USA zurückkehren. Tony Parker erklärte am Wochenende, dass das Spiel gegen Straßburg sein letzter Einsatz für seinen französischen Heimatclub ASVEL Villeurbanne gewesen sei. Auch der Russe Andrej Kirilenko (ZSKA Moskau) sowie die Spanier Rudy Fernández und Serge Ibaka (Real Madrid) sitzen auf gepackten Koffern.