Er tritt gleichzeitig die Nachfolge des Schotten John Higgins an, der im vergangenen Jahr über den Engländer Judd Trump triumphiert hatte.
Im legendären Crucible Theatre war der Sieg des 36-jährigen O´Sullivan nie wirklich gefährdet. Bereits am Sonntag präsentierte sich „The Rocket“ in großartiger Form und lag nach dem ersten Spielabschnitt mit 5:3 in Führung. Der große Glanz fehlte zwar in Session zwei, doch O´Sullivan ging mit einer soliden 10:7-Führung in die Halbzeitpause.
Souverän
„The Captain“ Carter, der seit neun Jahren an der Darmkrankheit Morbus Chrom leidet und zum Saisonbeginn mit einem Karriereende geliebäugelt hatte, demonstrierte insbesondere im dritten Spielabschnitt Kampfgeist, als er nach vier verlorenen Frames in Folge vorübergehend auf 10:14 verkürzte. O´Sullivan blieb jedoch cool und entschied nach einer starken letzten Session die Best-of-35-Serie souverän für sich. „Das ist natürlich der Gipfel, aber es war sehr hart. Allister ist ein phantastischer Spieler“, sagte O´Sullivan, der Spekulationen über sein Karriereende beendete. Stattdessen wolle er eine sechs Monate lange Pause einlegen. Carter flüchtete in Galgenhumor: „Wenn Ronnie zurücktritt, könnte ich vielleicht auch einmal gewinnen.“
Rekord-Weltmeister Stephen Hendry (Schottland) hatte bereits nach der 2:13-Niederlage im Viertelfinale gegen Stephen Maguire (Schottland) sein Karriereende bekannt gegeben.
Zu Demaart
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