Solche Anschuldigungen seien beleidigend und falsch, sagte Obama am Freitag auf einer Pressekonferenz in Washington. Justizminister Eric Holder ernannte zwei Staatsanwälte, die eine mögliche Weitergabe geheimer Informationen untersuchen sollen.
Mehrere Medien hatten kürzlich über eine Beteiligung der USA an Cyber-Angriffen auf das iranische Atomprogramm berichtet. Republikanische Kritiker des Präsidenten äußerten daraufhin den Verdacht, die Informationen seien gezielt weitergegeben worden, um Obamas Chancen auf eine Wiederwahl zu erhöhen.
Die Menschen bräuchten «ein besseres Gefühl dafür, wie ich an dieses Amt herangehe und wie die Menschen hier um mich herum an dieses Amt herangehen», sagte Obama am Freitag.
Ermittlungen angekündigt
Er kündigte Ermittlungen darüber an, wer für die Weitergabe von Informationen über die US-Beteiligung an Cyber-Angriffen gegen den Iran und Drohnenangriffe gegen mutmaßliche Terroristen verantwortlich ist. «Wir haben es mit Angelegenheiten zu tun, die die Sicherheit und den Schutz des amerikanischen Volks, unserer Familien oder unserer Soldaten oder unserer Verbündeter berühren können», sagte Obama.
Die republikanischen Senatoren John McCain und Lindsey Graham kritisierten die ergriffenen Maßnahmen Holders am Freitag als unzureichend und forderten die Ernennung eines Sonderrats, der mit den Ermittlungen beauftragt werden solle.
Zu Demaart
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