Freitag16. Januar 2026

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Sieben Medizinmänner verspeist

Sieben Medizinmänner verspeist
(dpa)

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Die Behörden in Papua-Neuguinea haben 29 mutmaßliche Mitglieder einer Kannibalensekte festgenommen. Sie sollen sieben Medizinmänner verspeist haben.

Sie seien wegen siebenfachen Mordes angeklagt worden, teilte die Polizei mit. Laut der Zeitung «The National» sollen sie die Gehirne ihrer Opfer roh verspeist und aus ihren Penissen Suppe gekocht haben.

Polizeichef Anthony Wagambie bestätigte den Bericht. «Sie glauben nicht, dass sie irgendetwas Falsches gemacht haben. Sie geben es offen zu», sagte er der Nachrichtenagentur AP telefonisch. So hätten die Kannibalen angenommen, dass ihre Opfer einen Zauberkult namens «Sanguma» praktiziert und arme Dorfbewohner für ihre Dienste zum Sex gezwungen hätten, sagte Wagambie.

Vom Verspeisen der menschlichen Organe hätten sich die Sektenmitglieder erhofft, übernatürliche Kräfte zu erlangen und unverwundbar zu werden.