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225 Millionen für Neuaufbau

225 Millionen für Neuaufbau

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Während Umweltexperten vor einer neuen Todesflut in Südrussland warnen, kündigt die Regierung gewaltige Investitionen in den Wiederaufbau der zerstörten Städte an. Noch immer sind zahlreiche Überlebende ohne Trinkwasser.

Mit umgerechnet 225 Millionen Euro will Russland die vom verheerenden Hochwasser in Mitleidenschaft gezogene Stadt Krimsk wieder aufbauen. «Wir werden die Stadt in Stand setzen, die sozialen Einrichtungen und die Infrastruktur. Wir bauen ein neues Viertel mit einer Schule und einem Krankenhaus», kündigte Gouverneur Alexander Tkatschjow nach Angaben der Agentur Ria Nowosti am Sonntag an. «Das ist unser gemeinsames Unglück, wir lassen Euch nicht alleine», sagte Tkatschjow im Gespräch mit Bewohnern.

Bei schweren Überschwemmungen in der südrussischen Region Krasnodar waren vor einer Woche mindestens 172 Menschen ums Leben gekommen, etwa 30 000 Bewohner sind obdachlos. Überlebende hatten in den vergangenen Tagen immer wieder über chaotische Zustände bei Rettungsarbeiten und Hilfslieferungen geklagt.

Wissenschaftler warnten unterdessen vor einem weiteren Hochwasser. Bei neuen schweren Regenfällen könnte ein beschädigter Damm platzen. «Es gibt keine Möglichkeit, Wasser ablaufen zu lassen», sagte ein Umweltexperte. Falls der Damm am Zusammenlauf zweier Flüsse breche, hätte das katastrophale Folgen für mindestens zwei Dörfer. Wegen der aktuellen Gefährungslage hatten zudem mehr als 27 000 Menschen kein Trinkwasser. In Krimsk sei die Stromversorgung aber wiederhergestellt, teilten die Behörden mit.