Olympia – das Sportler-Highlight schlechthin. Alle vier Jahre heißt es: höher, schneller, weiter. Und seit ein paar Jahrzehnten auch: gigantischer. Dies unter dem Einfluss von TV-Millionen und Sponsoren-Milliarden. Der Gigantismus – eine Gefahr für die Spiele? IOC-Boss Rogge sieht diese gebannt und eingedämmt.
" class="infobox_img" />Claude Clemens [email protected]
Das sei dahingestellt. Eine Geldmaschine ist Olympia allemal. Eine riesige. Der Olympia-Park in London wurde von einem Marketing-Spezialisten entworfen. Und von Dagobert Duck in Auftrag gegeben. Egal, über welchen der beiden Hauptzugangspunkte man kommt – vor dem Olympia-Park steht immer die Westfield Shopping Mall. Da muss man durch, ob man will oder nicht
Groß, größer, am größten. Reizüberflutung pur, Konsumzwang at its best und in seiner modernsten Reinform. Gerüche, Werbung, Elektronik, gratis WiFi und gratis Smartphone-Aufladen.
Boss wirbt mit einem McLaren-F1-Renner im Schaufenster, über einem anderen Ladeneingang hängt ein Mini Cooper an der Wand. Das Magnum-Eis bekommt der Kunde handgemacht und ohne Verpackung dezent über die Ladentheke gereicht.
Da bleibt einem doch glatt die Spucke weg. Die Folge: Durst. Ein Bier bitte. Sagres in der Flasche? Ja, okay. 3,95 Pfund, mehr als vier Euro, mehr als 160 gute alte Franken. Gigantisch …
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