Die Zahl der Toten nach den beiden schweren Erdbeben im Nordwesten Irans ist auf 308 gestiegen. Viele der Opfer seien in Krankenhäusern oder auf dem Weg dorthin gestorben, teilte Gesundheitsministerin Marsieh Wahid-Dastdscherdi am Montag in Teheran mit. Am Sonntag war die Zahl der Toten noch mit 227 angegeben worden. Mehr als 5000 Menschen wurden nach Angaben der Notdienste verletzt, etwa 16 000 sind obdachlos.
Die Rettungsarbeiten seien abgeschlossen, ergänzte die Ministerin. Es seien keine weiteren Leichen unter den Trümmern zu bergen. Die Beben hatten am Samstag in der Provinz Aserbaidschan mehr als 100 Dörfer erschüttert. US-Geologen maßen Stärken von 6,3 und 6,4. Der Iran gehört zu den geologisch unruhigsten Erdbebenzonen der Welt.
Zu Demaart
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