Bei einer Razzia in der Nacht zum Donnerstag wurden nach Angaben der örtlichen Behörden mindestens vier Personen im Alter zwischen 15 und 30 Jahren in Gewahrsam genommen. Ihnen wird Brandstiftung, Raub und Hehlerei vorgeworfen. Der auch in vielen Vororten anderer französischer Städte schwelende Konflikt mit der Polizei war in der Nacht zum Dienstag eskaliert, als in Amiens etwa 100 Jugendliche auf Polizisten schossen und Autos anzündeten. 17 Polizisten wurden verletzt. Am Mittwoch hatte ein massives Polizeiaufgebot die Lage im nordfranzösischen Amiens wieder beruhigt.
Präsident Francois Hollande, seit rund 100 Tagen im Amt, hatte nach den Krawallen seinen Innenminister nach Amiens geschickt. Er kündigte an, mit allen Mitteln für Ruhe und Ordnung zu sorgen – auch durch zusätzliche Mittel für die Polizei. 2005 hatte die konservative Vorgängerregierung unter Nicolas Sarkozy nach besonders schwereren Ausschreitungen den Ausnahmezustand verhängt.
Zu Demaart







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