Nach der Attacke auf seine Wärterin konnte die Raubkatze durch eine offenstehende Sicherheitsschleuse aus ihrem Gehege entwischen und in ein angrenzendes Wirtschaftsgebäude gelangen. Um den Tiger zu stoppen, erschoss der Direktor des Zoos das Tier mit einem Großkalibergewehr.
Nach dem Ausbruch des Tigers waren Teile des Zoos abgesperrt worden. Die Polizei brachte Besucher und Personal in Sicherheit. Dass der Zoodirektor den Tiger zur Strecke brachte, bevor er auf die Besucherwege und ins Freie gelangte, habe möglicherweise Schlimmeres verhindert, sagte ein Sprecher der Polizei.
Die im Kölner Zoo von einem Tiger getötete Pflegerin hätte sich nicht zusammen mit der Raubkatze in dem Tiergehege aufhalten dürfen. Das sagte Zoo-Direktor Theo Pagel am Samstag. «Der Tiger war in dem Bereich, wo er hingehört.» Gefahr für Leib und Leben von Zoobesuchern habe zu keiner Zeit bestanden, versicherte er. «Das ist heute der schwärzeste Tag meines Lebens», sagte Zoodirektor Pagel.
Zu Demaart
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