Donnerstag22. Januar 2026

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Tödlicher Virus in US-Nationalpark

Tödlicher Virus in US-Nationalpark
(AP)

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Der Yosemite-Nationalpark ist für seine atemberaubende Natur bekannt. Doch in Curry Village, wo das Hantavirus umgeht, herrschen Zustände, vor denen sich auch hartgesottene Gäste ekelten.

Bis zu 10.000 Übernachtungsgäste im Yosemite-Nationalpark sind einer tödlichen Variante des Hantavirus ausgesetzt worden. Wie die Parkleitung am Freitag (Ortszeit) in Fresno mitteilte, wurden fast 3.000 Gäste angeschrieben, die in «Signature»-Zelten zwischen Juni und August übernachtet hatten. Da die Zelte auf vier Personen ausgelegt seien, könnten bis zu 10.000 Menschen dem von Mäusen und anderen Nagern übertragenen Virus ausgesetzt worden sein, das zum Hantavirus-Lungensyndrom führen kann. Sechs Erkrankungen wurden nach Angaben der kalifornischen Gesundheitsbehörden registriert.

Die Krankheit fängt harmlos an und bricht oft erst nach sechs Wochen richtig aus. 36 Prozent der Erkrankungen in den USA enden mit einem plötzlichen Atem- und Organversagen tödlich. Das Virus wird über Ausscheidungen der infizierten Nager übertragen. In den speziell isolierten Zelten mit Doppelwänden fanden Parkangestellte bei der Reinigung in den Zwischenräumen etliche Mäusenester, hieß es. Täglich gingen inzwischen mehr als 1.000 Anrufe besorgter Yosemite-Besucher ein.