Das Boot sei am Donnerstagmorgen nur 50 Meter vor der Ägäis-Küste im Westen des Landes gekentert, berichtete der staatliche Sender TRT. Viele Insassen würden aber noch vermisst. Der Gouverneur der Küstenprovinz Izmir, Tahsin Kurtbeyoglu, bestätigte den Schiffsbruch.
Die Nachrichtenagentur Anatolien berichtete unter Berufung auf Kurtbeyoglu, bei den meisten Bootsinsassen habe es sich um Palästinenser gehandelt. Wohin das Boot steuerte, war unklar. 46 Menschen hätten gerettet werden können, berichtete die Agentur. Der Kapitän und sein 1. Offizier seien festgenommen worden.
Die Lage der Türkei als Brücke zwischen Europa und Asien sowie ihr relativer Reichtum im Vergleich zu Nachbarländern hat sie zu einem Ziel und Transitstaat für Einwanderer gemacht. Teilweise kommen Emigranten aus afrikanischen Ländern südlich der Sahara und Südasien.
Zu Demaart
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