Die Gespräche sollten ursprünglich am 8. Oktober beginnen. Die Zeitung «El Espectador» berichtete, technische Probleme bei der Aufhebung der internationalen Haftbefehle gegen die fünf Farc-Unterhändler hätten zur Verzögerung geführt.
Die Gespräche finden unter Vermittlung Norwegens und Kubas statt. Sie sollen nach 15 Tagen nach Havanna verlegt werden.
Die 1964 in den Untergrund gegangene Farc ist die größte und älteste Guerillatruppe Südamerikas. Mit den Jahren wurde ihr Kampf immer weniger politisch motiviert. Heute wird die Truppe eher mit Drogenhandel, Geiselnahmen und Lösegelderpressung verbunden. Der fast 50 Jahre alte Konflikt hat mehr als 200 000 Menschen das Leben gekostet.
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können