Dienstag27. Januar 2026

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Operation «Trübe Wasser»

Operation «Trübe Wasser»
(dpa)

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Vor dem Hintergrund des Atomstreits mit dem Westen planen die Revolutionswächter im Iran offenbar einen absichtlichen Öltanker-Unfall im Persischen Golf.

Es klingt wie in einem Katastrophenfilm: Ein iranischer Geheimplan sieht im Kriegsfall eine Öl-Katastrophe im Persischen Golf vor. Der streng geheime Sabotageplan des Kommandeurs der Revolutionswächter, Mohammed Ali Mohammed, mit dem Namen «Trübe Wasser» liegt dem Nachrichtenmagazin Spiegel nach eigenen Angaben vor.

Er sehe vor, die Straße von Hormus durch eine absichtlich herbeigeführte Öltanker-Katastrophe weiträumig zu verunreinigen, so dass die Schiffswege für die internationalen Öltanker gesperrt und die Teheran gegenüber feindlich gesinnten arabischen Anrainerstaaten bestraft werden. Der Westen würde gezwungen, sich an einer großangelegten Säuberung der Gewässer zu beteiligen – und dafür womöglich auch die Sanktionen gegen Iran auszusetzen.

Der Geheimplan soll jetzt bei Revolutionsführer Ali Chamenei liegen, der als letzte Instanz über seine Durchführung bestimme. Der Westen und Israel verdächtigen den Iran seit geraumer Zeit, unter dem Deckmantel der zivilen Forschung an Atomwaffen zu arbeiten. Die Führung in Teheran bestreitet das.