Bei zwei Autobombenanschlägen im Süden Syriens sind am Samstag insgesamt mindestens 20 Soldaten getötet worden. Die Bomben wurden neben einer Kaserne gezündet.
Die Rebellen gewinnen in Syrien langsam die Oberhand. Aber wer verbirgt sich hinder den Waffen und Masken? (Tageblatt/Muhammed Muheisen)
Ahmed Al-Saleh (22), war einmal Polizist im Assad-Regime. (Tageblatt)
Mohammed Yaseen (24), ehemaliger Angestellter in einer Baufirma. (Tageblatt)
Ali Alnajjr (20), ehemaliger Schüler. (Tageblatt)
Zwei mit Sprengstoff beladene Fahrzeuge seien am Samstag im kurzen Abstand voneinander in das Militärlager in der südlichen Stadt Deraa gerast, teilte die in London ansässige Syrische Beobachterstelle für Menschenrechte mit. Offenbar handelte es sich um zwei Selbstmordattentate. Im Staatsfernsehen war von zwei Autobombenanschlägen an verschiedenen Orten in Deraa die Rede. Dabei habe es Todesopfer unter Zivilisten gegeben.
In Syrien tobt seit mehr als anderthalb Jahren ein Aufstand gegen die Herrschaft von Staatschef Baschar al-Assad. Bei den Kämpfen zwischen Rebellen und Armee sind in den vergangenen 19 Monaten schätzungsweise 38.000 Menschen getötet worden. Mehr als 400.000 Syrer sind nach UN-Angaben vor der Gewalt ins Ausland geflüchtet.
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