Er sieht ein bisschen wie der Korken einer Champagnerflasche aus, doch seine Wirkung ist alles andere als prickelnd: Wenn ein durchs Weltall schiessender Asteroid auf die Erde stürzt, ist mit einem gewaltigen Aufprall zu rechnen. Der Schaden hängt von der Größe und Beschaffenheit des Flugkörpers ab.
Nun haben britische Wissenschaftler die Website Impact Earth! ins Leben gerufen, auf der sich Asteroiden-Einschläge simulieren lassen. Zunächst gilt es, einige Parameter festzulegen: So kann man unter anderem auch die Distanz zum Aufprallort wählen. Dann wird der Asteroid per Mausklick auf seine möglicherweise todbringende Reise geschickt. Die Animation ist ansehnlich gemacht, die Konsequenzen werden in wissenschaftlich-nüchterner Manier präsentiert.
5-Kilometer-Krater
Auf der Resultate-Seite erfährt man, dass ein Asteroid in Schulbusgröße keinen Krater und keine nennenswerten globalen Schäden verursachen würde. Denn in einer Höhe von 26 Kilometern würde das Geschoss – ob aus festem Stein oder Eis – in unzählige Fragmente zersplittern. Einzelne könnten auf die Erde stürzen.
Schlimmer sieht es bei einem Asteroiden von der Größe des Empire State Building aus. Wenn der gewaltige Brocken mit einem Tempo von 11 Kilometern pro Sekunde anfliegen würde, gäbe es einen fast 5 Kilometer großen Krater. 10 Sekunden nach dem Aufprall würde ein Erdbeben der Stärke 6,6 folgen. In 50 Kilometer Entfernung müsste man mit herabprasselnden Steinchen rechnen.
Zu Demaart
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