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Das Warten auf das Wahlergebnis

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Knapp eine Woche nach den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Sierra Leone warten die Bürger des westafrikanischen Landes noch immer auf das offizielle Ergebnis.

Die nationale Wahlkommission (NEC) teilte mit, dass nach Betrugsvorwürfen der Opposition etwa zehn Prozent der abgegebenen Stimmen neu ausgezählt würden. «Wir wollen ganz sicher sein, dass alle Informationen korrekt sind, bevor wir Ergebnisse bekanntgeben», sagte Christopher Jones von der NEC am Freitag der Nachrichtenagentur dpa.

Rund 2,5 Millionen Menschen waren am vergangenen Samstag in dem ehemaligen Bürgerkriegsland dazu aufgerufen, ihre Stimmen auf nationaler und kommunaler Ebene abzugeben. Die Wahlbeteiligung lag nach Angaben der lokalen Wahlbeobachtungsmission bei 83 Prozent.

Die Opposition hatte zuvor von Wahlbetrug gesprochen und erklärt, sie werde das Ergebnis nur akzeptieren, falls die Möglichkeit von Fälschungen zweifelsfrei ausgeschlossen werden könne. Kandidaten aus acht Parteien hatten mit Amtsinhaber Ernest Bai Koroma (59) um das Präsidentenamt konkurriert. Es handelte sich um die dritten Wahlen seit dem Ende des blutigen Bürgerkriegs im Jahr 2002. Die NEC muss bis zum kommenden Dienstag das Wahlergebnis öffentlich machen.